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Willkommen auf meinem neuen Blog!

Jippie juchu, ich hab’s geschafft! Ich bin umgezogen! – ENDLICH!… Bye, bye Blogger! Hallo WordPress! Hallo eigene Webseite! … Ich bin so happy, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr. Seit fünf Jahren besitze ich meine eigene Domain www.greenfietsen.de und ungefähr genauso lange will ich eigentlich schon weg von Blogspot. Warum habe ich nur so lange damit gewartet?

Willkommen auf meinem neuen Blog!

Ich kann sagen, von der ersten Minute an habe ich mich bei WordPress wohlgefühlt. Wirklich! Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Funktionen, die mir hier zur Verfügung stehen. Endlich habe ich ein Drop-Down-Menü! Was habe ich das bei Blogger vermisst. Lacht ruhig, aber für mich als Ordnung liebender, strukturierter Mensch ist das der Himmel auf Erden.

Bei einem gewachsenen Blog wie meinem, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist es ja immer eine große Herausforderung, auch ältere Beiträge über schnelle Wege und wenige Klicks verfügbar zu machen. Die beliebten Artikel sollen nicht in der Versenkung verschwinden. Und dabei helfen Kategorien und ein Drop-Down-Menü ungemein. Ich freue mich, dass mein Blog jetzt einen viel besseren Überblick bietet. Ich kann euch jetzt viel mehr Leseangebote machen; ihr könnt nach Herzenslust stöbern und vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen.

Natürlich ist noch nicht alles perfekt! Ich weiß, das sagen alle, die von Blogger zu WordPress umgezogen sind. Warum soll es bei mir anders sein? Denn die Wahrheit ist auch, dass so ein Umzug verdammt viel Arbeit macht. Der Import meiner 450 Beiträge und über 11.000 Kommentare lief zwar absolut reibungslos, aber jeder einzelne Beitrag muss geöffnet und nachbearbeitet werden. Puh!

Da sitzt man dann Stunden um Stunden, formatiert Beiträge neu, korrigiert kaputte Links, tüftelt an HTML- und CSS-Codes, um das Blogtheme schöner zu machen, installiert Plugins und setzt sich intensiv mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) aueinander. Aber irgendwann ist dann auch mal gut und man muss online gehen. Was dann noch auf dem Zettel steht, „Blogbeiträge 2014 und 2015 überarbeiten“ zum Beispiel, das muss einfach später nachgeholt werden.

Motto des Tages

Der eigentliche Moment des Umzugs, wenn der alte Blog verschwindet und der neue an seine Stelle tritt, ist natürlich der aufregendste. Ohne den IT-Spezialisten meines Vertrauens hätte ich wahrscheinlich einen Herzkasper vor dem Rechner bekommen. Überhaupt muss ich an dieser Stelle mal sagen: Ich habe diesen Umzug nicht alleine bewerkstelligt. Theme auswählen und installieren, Blog gestalten, bisschen HTML und CSS – kurzum das Webdesign, das ist mein Ding. Da habe ich mir im Laufe der Jahre einiges angeeignet und komm ganz gut zurecht. Aber wenn es um Providerwechsel, Domainumzug, Server, Datenbank und Backups geht, verlasse ich mich voll und ganz auf meinen Experten.

Ein Dankeschön möchte ich an der Stelle auch mal Finn von blogmojo aussprechen. Seine Blogartikel zu DSGVO und WordPress haben mir sehr geholfen. Auch die Diskussionen in der Facebookgruppe, die Finn leitet, waren und sind eine große Hilfe. Gemeinsam sind wir stark, und gemeinsam wuppen wir auch die DSGVO!

Dieser heiße Sommer hat es aber auch in sich. Nicht nur Blogumzug und DSGVO haben mich in den letzten Wochen schwer beschäftigt, auch die Nachricht, dass DaWanda seinen Marktplatz schließt, hat mich vor neue Aufgaben gestellt. Natürlich möchte ich auch weiterhin meine E-Books verkaufen. Also musste ich mir etwas überlegen. Nach Prüfung aller Alternativen habe ich beschlossen, es mit Etsy zu probieren. Ihr findet mich also ab sofort auch bei Etsy. Wieso, weshalb, warum, was sich dadurch ändert, welche Vor- und Nachteile es eventuell mit sich bringt, darüber möchte ich demnächst noch mal einen eigenen Beitrag schreiben.

Nun möchte ich euch aber erst mal zu einem ausgiebigen Blogspaziergang einladen. Schaut euch in Ruhe um, guckt, was es Neues gibt und vertreibt euch ein bisschen die Zeit bei mir. Natürlich würde ich mich total freuen, wenn ihr mir ein kleines Feedback hinterlasst. Gefällt euch meine neue Seite? Kann ich noch etwas verbessern? Funktioniert alles? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Lieblingstaschen - Schon entdeckt?

In der Rubrik Lieblingstaschen könnt ihr meine Sammlung von fast 40 selbst genähten Taschen durchstöbern und euch inspirieren lassen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu

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Was war das für ein turbulentes und anstrengendes Jahr! Noch nie habe ich mich so aufs neue Jahr gefreut wie in diesem. 2017 wird als das Jahr in unsere Familiengeschichte eingehen, in dem wir unser Haus umgebaut haben. Ein Projekt, das wir mit unserem Architekten lange geplant haben und das so umfassend und grundlegend war, dass wir dafür 15 Monate lang ausziehen mussten. Sehr viel Freizeit und Arbeitszeit hat dieses Mammutprojekt gefordert und garantiert auch das eine oder andere graue Haar.

Hauskissen - Auf ins neue Jahr 2018

Nachdem wir so lange auf dem Weg waren, hat es einige Wochen gedauert, bis wir begriffen haben, dass wir endlich am Ziel angekommen sind. Ja, so langsam sickert die Erkenntnis „Wir haben es geschafft! Wir sind wieder zuhause!“ und können uns darüber richtig freuen. Als ich an Weihnachten meine Oma durch unser neues Heim führte, konnte sie gar nicht fassen, was aus dem „kleinen Häuschen“ geworden ist, in dem sie als Kind mit ihrer Familie wohnte.

Aus dem 3-Zimmer-Haus mit Kohleofen von damals ist im Laufe der Jahrzehnte ein modernes Energie-Effizienzhaus mit dreimal so vielen Quadratmetern geworden. Im Dachgeschoss, das in Omas Kindertagen noch überhaupt nicht ausgebaut war, habe ich nun ein riesengroßes Atelier mit vielen Fenstern und viel Licht, in dem ich arbeiten und Nähkurse geben kann.

2017 habe ich meine ersten Anfänger-Nähkurse und Workshops in unserer Übergangswohnung veranstaltet und gemerkt, wie viel Spaß mir das macht. Das Programm 2018 ist in Planung und startet, sobald mein Nähatelier eingerichtet ist. Ihr findet Infos und Termine dann rechts oben im Menü unter dem Stichwort „Nähkurse“.

Näh-AG in der Schule

2017 war auch das Jahr, in dem ich an der Schule richtig Fuß gefasst habe. Aus einer Näh-AG sind inzwischen zwei geworden. Das sind zwei Nachmittage in der Woche, die immer gut vorbereitet sein wollen. Etwa 30 kleine und größere Projekte habe ich mittlerweile in petto, von denen ich weiß, dass sie bei der hungrigen Teenie-Nähmeute gut ankommen. Ich liebe diese Arbeit und bin immer wieder aufs Neue glücklich und überwältigt, wenn ich auf den Schulhof komme und mir schon zwei Mädchen entgegenrennen und aufgeregt zurufen: „Katharina, was machen wir heute?“

Der Blog ist in diesem Jahr zu kurz gekommen, besonders in den letzten sechs Monaten. Ich habe es mit Ach und Krach geschafft, meine Beiträge für den Taschen-Sew-Along zu nähen und meine Monatsblöcke für den Quilt-Along 6 Köpfe – 12 Blöcke zu zeigen. Da ich beide Aktionen mitorganisiert habe, war es mir natürlich wichtig, hier immer am Ball zu bleiben, aber allzu oft hatte ich das Gefühl, nur hinterher zu rennen.

Hexie-Taschen (English Paper Piecing)

Auch der 4-teilige Hexie-Crashkurs im Sommer ist eigentlich noch nicht beendet. Ich wollte euch gerne noch Nadeln und Nähgarn empfehlen und euch meine liebsten Bücher über English Paper Piecing vorstellen. Dazu bin ich leider nicht gekommen. Überhaupt muss ich zugeben, ist das Thema EPP bei mir ein bisschen eingeschlafen.

Aber genug des Jammerns darüber, was 2017 alles zu kurz gekommen ist oder als unerledigter Punkt immer noch auf der Liste steht. Ein paar sehr schöne Projekte hab ich ja doch umgesetzt, von denen diese zu meinen liebsten gehören: meine geschrumpfte 5-Fach-Tasche mit Hexies, die bunte Stifterolle à la Barbara, das Petit Four Basket, die witzigen Osterhühner und die Annex Double Zip Box Pouch.

Lieblingsprojekte 2017

Zu den Hühnern möchte ich vor Ostern unbedingt ein kleines Tutorial schreiben und hier im Blog veröffentlichen. Ich wurde ganz oft danach gefragt und hab es natürlich nicht vergessen. Das Verfassen von Nähanleitungen ist und bleibt mein zeitaufwendigstes Steckenpferd, aber es macht mir auch unheimlich viel Spaß. Es ist so schön, wenn man endlich das E-Book in den Shop einstellen kann, in das man zusammen mit den Probenäherinnen so viel Zeit und Arbeit gesteckt hat. Und wenn es dann auch noch so toll ankommt wie zum Beispiel das Webbandhotel, dann hat sich alle Mühe gelohnt. Das E-Book, das ich als nächstes angehen möchte, ist die Schreibmappe „Happy Mail“. Ich kann es kaum erwarten, eine Nähanleitung dafür anzubieten.

Webbandhotel und Schreibmappe "Happy Mail" by greenfietsen

Aber ich muss aufpassen, dass ich mir nicht zu viel vornehme und keine unrealistischen Ziele setze. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden und die Woche 7 Tage und ganz ehrlich, hätten wir mehr Zeit, würden wir die auch noch verplanen, oder? Dass man nur sein Zeitmanagement verbessern, sich cleverer organisieren und selbst optimieren muss, um alles unter einen Hut zu bekommen, ist ein Trugschluss. Man könnte auch sagen: Idiotisch! Das habe ich mittlerweile erkannt. Manchmal muss man einfach mal Nein sagen und Aufgaben und Verpflichtungen reduzieren, auch wenn’s schwer fällt.

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, nach zweieinhalb Jahren bei Handmade on Tuesday auszusteigen. 130 Wochen lang haben Kati und ich abwechselnd jeden Dienstag eine DIY-Linkparty organisiert, uns viele Aktionen ausgedacht, die Webseite gepflegt und unermüdlich bei technischen Problemen geholfen. 2018 werde ich meinen Job als HoT-Gastgeberin an den Nagel hängen, weil ich ihm zeitlich einfach nicht mehr gerecht werden kann. Aber keine Bange, auch im neuen Jahr wird es jeden Dienstag eine Ausgabe von Handmade on Tuesday geben, denn Kati führt unser gemeinsames Baby mit einer Bloggerfreundin weiter.

Was es 2018 definitiv nicht geben wird, ist ein 3. Taschen-Sew-Along. Dass es in diesem Jahr noch mal ein gemeinsames Taschennähen gab, ist vor allen Dingen Katharina zu verdanken, die mit ins Boot gehüpft ist und mich davon überzeugt hat, eine Fortsetzung des ersten Taschen-Sew-Alongs zu organisieren. Aber nach zwei Jahren und 24-mal Taschennähen nach Plan, ist es Zeit für eine Pause. DANKE an Katharina für die tolle Zusammenarbeit und DANKE an alle Teilnehmer, die beim Taschen-Sew-Along mitgemacht haben – egal ob einmal, dreimal oder in jedem Monat. Es war mir immer eine große Freude zu sehen, wie ihr das Motto umgesetzt habt.

Row by Row Quilt 2018 - Meine Stoffauswahl

Natürlich kann ich mich nicht aus allem raushalten, sondern muss weiterhin bei einer großen Aktion mitmischen: 6 Köpfe – 12 Blöcke. Auch 2018 organisiere ich wieder zusammen mit Dorthe, Andrea, Verena, Nadra und Gesine einen Quilt-Along. Nachdem wir in diesem Jahr mehr als 2.000 Hobbynäherinnen dazu bewegt haben, einen Sampler Quilt zu nähen, haben wir uns für 2018 auf die Fahnen geschrieben, die Teilnehmer/innen für einen Row by Row Quilt zu begeistern. Wieder gibt’s häppchenweise, also Monat für Monat, eine kostenlose Nähanleitung für einen Quiltblock. Jeder kann mitmachen, auch Patchworkanfänger! Der Unterschied zu 2017 ist: Die Blöcke sind diesmal erheblich kleiner und werden mehrmals genäht und dann aneinander gereiht. „Row by Row“ heißt „Reihe für Reihe“. Mehr darüber erzähle ich euch im neuen Jahr.

Meine Stoffauswahl seht ihr schon mal oben auf dem Foto: wild gemischt aus meinem Bestand. Links seht ihr mein Farbkonzept, das einen Verlauf von Beere und Pink über Teal und Petrol bis Nachtblau vorsieht. Rechts passende Low Volumes als Hintergrundstoff. Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich alle abgebildeten Stoffe verwende oder ob ich doch noch welche austausche und ergänze, aber am Farbkonzept werde ich nicht mehr rütteln. Das steht fest und bleibt so. Ich freue mich unglaublich darauf, diese Stoffschätzchen anzuschneiden und Reihe für Reihe zu vernähen. Ich hab den Verdacht, dass das ein richtig toller Quilt wird.

Hauskissen im Zakka-Style

Außerdem freue ich mich darauf, unser Haus gemütlich einzurichten und viele schöne Dinge dafür zu nähen: Kissen, Tischsets, Mug Rugs und Wandquilts. Da ergeben sich auf einmal ganz andere Möglichkeiten. Ich möchte 2018, so oft es geht, neue Dinge ausprobieren, Neues lernen und mich in spannende Abenteuer stürzen. Nicht auf der Stelle treten, sondern weitergehen, weiterentwickeln, Veränderungen anstoßen und annehmen, denn wie hat Wolf Biermann es so schön auf den Punkt gebracht: „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.“

In diesem Sinne habt einen fantastisch schönen Silvesterabend und rutscht gut ins neue Jahr, das auch euch viele schöne, neue Erlebnisse bringen möge! Wir lesen uns.

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Ach, das hätte ich ja fast vergessen:

Falls euch mein Hauskissen im Zakka-Style gefällt und ihr auch gerne eins nähen möchtet, kann ich euch nur dazu ermuntern. Es macht so viel Spaß, dass Stoffhäuschen zu nähen und kreativ zu besticken. Hier ein paar Infos und Tipps.

➜ Das herrliche Leinen mit den weißen Tupfen* (Affiliate-Link) bekommt ihr im Shop von Verena.
➜ Dort gibt’s auch den roten Basis-Stoff* (Affiliate-Link) von Bonnie & Camille, den ich für das Dach genommen habe.
➜ Für die Applikationen habe ich kleine Stoffreste mit Hilfe von Vliesofix* (Affiliate-Link) aufgebügelt und festgenäht.
➜ Gefüllt ist das Kissen mit waschbarer Polyster-Bastelwatte aus dem Nähladen um die Ecke.
➜ Das Schnittmuster ist frei Schnauze selbst gemacht. Das fertige Kissen ist etwa 24 x 35 cm groß und eignet sich ganz toll als Nähprojekt für Kinder. Aber auch große Mädchen wie ich haben ihren Spaß daran.

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* Info: Die mit einem * markierten Links sind Affiliate-Links (Werbelinks). Sie führen dich zu Shops, die ich dir gerne empfehlen möchte. Wenn dir meine Empfehlung gefällt und du über diesen Link etwas einkaufst, bekomme ich eine kleine Vergütung, ohne dass du dafür mehr zahlen musst. Danke für deine Unterstützung.

Mein schönes & kreatives Jahr 2016 – Ein kleiner Rückblick

Das neue Jahr steht vor der Türe und obwohl ich mit meinem Kopf schon tief in Vorbereitungen und Plänen für 2017 stecke, muss ich doch noch kurz innehalten, mich umdrehen und auf den zurückgelegten Weg schauen. Was waren die Höhepunkte in meinem Näh- und Bloggerjahr? Woran erinnere ich mich besonders gerne? Was hat mich weitergebracht?

Ohne Zweifel das große Highlight 2016 war der Taschen-Sew-Along, der mich dazu motiviert hat, Taschen zu 12 verschiedenen Themen zu nähen. Ich war so glücklich, dass meine Themen so gut bei euch angekommen sind und habe mich über jede Tasche, die ihr verlinkt oder in der Facebookgruppe gezeigt habt, sehr gefreut. Ich hab mal gezählt: Bis heute wurden genau 1.242 Taschen verlinkt. Beeindruckend, oder?

Okay, gegen Ende des Jahres haben viele von uns ein wenig geschwächelt. Ich auch! Aber so was kommt eben vor. Meine ausgehfeine Tasche habe ich im Dezember auch nicht geschafft, und weil ich keine „Altlasten“ mit ins neue Jahr tragen möchte, fällt die einfach aus. Aber so war das Ganze ja auch gedacht: als ein Angebot, bei dem man nicht jeden Monat mitmachen muss. Und auch beim Taschen-Sew-Along 2017 soll diese goldene Regel gelten: Alles kann, nichts muss!

2016 habe ich zum ersten Mal über den Tellerrand der deutsche Nähszene geschaut und mich getraut, auch mal nach amerikanischen Anleitungen zu nähen. Dank der hervorragenden Übersetzung von Marlies entstand meine erste Sew-Together-Bag – mein kleines Taschendiplom. Es folgten die sommerliche Senna Tote, das Filigree-Täschchen mit dem Doppelreißverschluss und der Crimson & Clover Kosmetikkoffer. Sehr begeistert hat mich auch der Divided Basket, den ich einmal mit Fuchs und einmal in sommerlichen Eiscreme-Farben genäht habe.

Die Stoffe stammen hauptsächlich aus Nadras {ellis & higgs} zweiter Kollektion Backyard Roses. Im Mai durfte ich an ihrer großen, internationalen Blogtour teilnehmen und habe dafür einen Tulpen-Wandquilt genäht, der nun bei uns im Flur hängt und mir jeden Tag Freude macht. Infiziert vom Mini-Quiltfieber entstand kurz darauf diese süße Ananas.

Im Blind Date bei den Modern Cologne Quilters durfte ich mich vorstellen und über meine wachsende Patchworkbegeisterung erzählen. 2017 werdet ihr hier auf jeden Fall deutlich mehr davon spüren. Schon allein wegen des großen Quilt-Alongs 6 Köpfe – 12 Blöcke, aber stopp, ich denke ja schon wieder in die Zukunft! Wir sind doch noch beim Zurückblicken.

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen, und so waren es auch die Treffen mit lieben Bloggerfreunden, die mir 2016 besonders viel bedeutet haben – sei es auf der h+h in Köln, der Nadelwelt in Karlsruhe, der Kreativwelt, auf dem Frankfurter Stoffmarkt, beim 1. Nähbloggertreff Rhein-Main, am Titisee oder im schönen Nähatelier von Alexandra {Macis Atelier}. Ich genieße diese Treffen jedes Mal und schöpfe so viel daraus.

Mein schönes & kreatives Jahr 2016 - Ein kleiner Rückblick

Und jedes Mal vor einem Bloggertreffen denke ich mir: Du könntest dir doch mal was Tolles zum Anziehen nähen. Tatsächlich wurde es 2016 nur eine Handvoll Kleidung, und nur drei Stücke haben es auch auf den Blog geschafft: ein Kimono Tee mit Äpfeln, eins mit Ananas und eine Herbst-Else. Dabei sind gerade diese Kleidungsposts so beliebt bei euch, und Spaß macht mir das Nähen auch. Aber alles auf einmal geht nun mal nicht. Man muss Prioritäten setzen, und die lagen 2016 definitiv bei den Taschen.

Auch meine Tutorials sind wieder gut bei euch angekommen: Das sommerliche Windspiel aus Stoffresten, der perfekte Taschenträger, wie du deinen Blogpost bei einer Linkparty verlinkst und das Tutorial für eine Kissenhülle mit buntem Häkelwort. Meine Anleitung für die Mozzie Bag wurde in der Lena’s Patchwork Taschen veröffentlicht, und mein Jeans-Organizer fand ein Plätzchen im schönen Buch Reloved – Die besten Upcycling-Ideen für ein buntes Zuhause. Mein drittes E-Book Nadelbuch erschien in meinem DaWanda-Shop und der neueste Streich, ein „Webbandhotel“, ist seit ein paar Wochen in Arbeit.

2016 habe ich zum ersten Mal Korkstoff vernäht, die neue Reihe Podcast-Tipps gestartet und euch gezeigt, wie ihr mit Trello eure Nähprojekte managen und einen Redaktionsplan erstellen könnt. Zum Bloggeburtstag im Juni habe ich meine 15 Erkenntnisse übers Nähen und Bloggen mit euch geteilt und euch ein paar Monate später mit meinem Beitrag It’s not sew easy | Der Running-Gag zum Lachen gebracht.

Mein schönes & kreatives Jahr 2016 - Ein kleiner Rückblick

Also wenn ich das alles so überschlage, war ganz schön was los in diesem Jahr. Ich habe neben privaten Aufgaben und Herausforderungen doch eine ganze Menge geschafft und bewegt. Ein gutes Gefühl. Danke, dass ihr ein Teil meines Jahres wart, dass ihr so oft reingeschaut und mir ein liebes Wort hinterlassen habt. Ihr seid die besten und treuesten Leser, die man sich wünschen kann.

Nun habe ich zurückgeblickt, Pläne für die Zukunft geschmiedet – Was bleibt? Die Gegenwart! Denn wenn ich mir eins für 2017 vorgenommen habe, dann: Mehr im Augenblick zu sein.

In diesem Sinne: Habt ein tolles Silvester, rutscht gut ins neue Jahr und genießt jeden schönen Moment in vollen Zügen!

Alles Liebe
Eure Katharina

Blind Date – Zu Gast bei den Modern Cologne Quilters

Heute habe ich das große Vergnügen, bei den Modern Cologne Quilters zu Gast zu sein. Acht kreative Köpfe führen gemeinsam einen Blog. Martina, May, Iris, Alex, Ulla, Christiane, Dagmar und Judith sind wahre Textil-Künstlerinnen, deren Arbeiten ich sehr bewundere, und dass ich mich als Patchworkanfängerin dort vorstellen darf, ist mir eine große Ehre.

Klickt euch doch mal rüber und lest bei einer Tasse Kaffee oder Tee meine Antwort auf die Frage, ob ich denn nun Patchworkerin oder Näherin bin.

➜ Hier geht’s entlang zum: Blind date heute – greenfietsen/Katharina

3 Jahre greenfietsen – Meine Erkenntnisse übers Nähen & Bloggen

3 Jahre greenfietsen – auf den Tag genau! Ist das denn zu fassen? Heute vor 3 Jahren habe ich mein erstes Hallo in die Welt rausgeschickt und gespannt darauf gewartet, ob ich eine Antwort bekomme. Wahnsinn, 3 Jahre! Ich bin definitiv aus den Windeln raus. So viel steht schon mal fest. Ich fühle mich wie ein Teenie, der zwar manchmal noch grün hinter den Ohren ist, aber schon ein bisschen was erlebt hat, um mitreden zu können.

Ich behaupte deshalb, ich bin reif genug, um ein vorläufiges Fazit ziehen zu können. Natürlich gilt auch hier „Alles fließt“ und irgendwann werde ich vielleicht sagen: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern! Seh ich jetzt ganz anders, die Sache.“ Aber jetzt, hier und heute sind das meine ganz persönlichen Erfahrungen, Erkenntnisse und Tipps für dich:

3 Jahre greenfietsen

1.)  Alles hat seine Zeit!
Bloggen ist eine richtig coole Sache, die unglaublich viel Spaß macht, aber es gibt auch noch anderes, z. B. Nähen. Hihi… Nein, was ich sagen will: Man sollte die Welt und die Menschen um sich herum nicht vergessen! Statt einen Blogbeitrag zu schreiben, kann man ja auch wandern gehen, Fahrrad fahren, Eis essen, Leute treffen, das Kind auf der Schaukel anschubsen, tanzen, Fußball spielen oder in der Hängematte dösen. Wenn du keinen Blog schreibst, mag dir das jetzt vielleicht komisch vorkommen, aber es gibt tatsächlich so etwas wie einen Blogger-Burnout. Leute, die einen hohen Anspruch an sich und ihren Blog haben, die eventuell auch unternehmerisch damit tätig sind, haben sich dabei schon so sehr verausgabt, dass sie krank geworden sind. Mir selbst ist das zum Glück nicht passiert.

2.)  Es ist Quatsch, Sachen nur für den Blog zu nähen.
Als Nähblogger befinden wir uns ja in der besonderen Situation, dass wir meistens erst einmal etwas produzieren und fotografieren müssen, bevor wir unseren Laptop aufklappen und einen Artikel tippen können. Wir wählen kein beliebiges Thema aus, kaufen uns dann schnell ein paar Stockfotos und legen los. Nein, wir müssen erst mal kräftig ins Nähmaschinen-Pedal treten und selber unser Thema erschaffen. Trotzdem wollen auch wir gerne 1- bis 2-mal in der Woche etwas Neues zeigen und setzen uns damit oft unter Druck. Da ist es ganz verständlicherweise sehr verlockend, auch für mich, eben schnell mal was Kleines rauszuhauen und zu „verbloggen“, nur um den Feed zu füttern. Aber meiner Erfahrung nach haben von solchen schnellen Nummern weder die Leser etwas, noch wir selber. Deshalb mein Ratschlag: Näh nicht einfach irgendwas für den Blog oder für eine Linkparty! Näh, was dir gefällt und was du auch wirklich gebrauchen kannst!

3.)  Qualität ist immer wichtiger als Quantität! 
Näh lieber ein ganz besonderes Stück als drei mittelmäßige, beliebige. Wenn ich meine Sachen der letzten vier Jahre anschaue, dann hängt mein Herz vor allem an denen, die aufwendig waren, in die ich viel Zeit und Arbeit gesteckt habe und für die ich hochwertige, tolle Stoffe ausgesucht habe. Das sind so Dinge, die man nie mehr hergeben möchte und die man auch nicht so einfach im Laden kaufen kann wie z. B. meine Sew Together Bag oder meine Reisetasche XXL. Ich habe gemerkt, dass es besser ist, seine Zeit lieber in ein Kracherteil zu investieren und einen richtig guten Blogartikel darüber zu schreiben, anstatt drei kurze, beliebige Dinger rauszuhauen! Du kannst mit einem einzigen Post pro Woche mehr Leser erreichen und mehr Follower gewinnen als mit drei oder vier, wenn du dir für diesen einen richtig viel Mühe gibst.

4.)  Ressourcen schonen & Wertschätzung
Immer öfter mache ich mir Gedanken darüber, wie mein Nähverhalten eventuell Ressourcen verschwendet und der Umwelt bzw. Menschen schadet. Ist massenweise Billigstoff zu kaufen nicht genauso bedenklich wie das Shoppen von T-Shirts für 3 Euro? Von vielen Nähmaterialien gibt’s mittlerweile billige Alternativen, die zwar vom Preis her unschlagbar sind, aber mit der Qualität und Langlebigkeit von Markenprodukten oft nicht mithalten können. Und jetzt mal ehrlich, wer braucht schon wirklich 30, 40 Taschen? Brauche ich wirklich Schränke voller Stoff und 200 Meter Reißverschluss auf Vorrat? Auch das muss ich mich selbst kritisch fragen. Ich möchte versuchen, in Zukunft lieber weniger, hochwertiger und projektorientierter einzukaufen, denn dann ist meine Wertschätzung für die Materialien und für die Ressourcen, die dafür verbraucht wurden, größer.

5.)  Bleib du selber!
Schreib den Blog, den du selbst gerne lesen würdest. Benutze Stoffe, weil sie dir gefallen und nicht, weil sie gerade in sind. Wenn du zu sehr zu anderen Bloggern rüber schielst und dich ständig mit ihnen vergleichst, kommst du von deinem Weg ab. Bleib bei deinem Stil, bleib bei deiner Meinung und deinem eigenen Geschmack. Inspirieren lassen – Ja! Aber niemals für irgendwas oder irgendwen verbiegen! – Das klingt jetzt so selbstverständlich, ich finde aber, dass das oft gar nicht so leicht ist, bei all den Einflüssen, denen wir durch Lifestyle-Blogs, schicke Instagram-Accounts, Facebook & Co. unterlegen sind.

6.)  Teile dein Wissen!
Irgendjemand hat mal gesagt: „Bloggen ist das Gegenteil von für sich Behalten.“ Das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich halte nichts zurück und habe damit in den letzten drei Jahren nur gute Erfahrungen gemacht.

7.)  Persönlich sein, aber nicht privat werden
Auf der h+h cologne im März hat eine liebe Bloggerkollegin zu mir gesagt: „Was machst du eigentlich so? Über dich weiß man gar nichts.“ Das fand ich super. Yippie, alles richtig gemacht! Natürlich habe ich ihr dann im persönlichen Gespräch gerne etwas über mich erzählt, aber im Netz möchte ich diese Infos nicht haben. Der Schutz meiner Privatsphäre ist mir heilig. Von Anfang an. Es gibt nicht viele Fotos von mir im Blog und so gut wie keine Infos über meine Familie oder meine Biografie. Ich habe z. B. lange gezögert, mein Alter zu verraten. Aber das ist seit meinem ersten Interview kein Geheimnis mehr. Ich bin 38 Jahre alt. Natürlich tröpfelt hier und da immer mal was durch oder ich entscheide mich ganz bewusst, eine Information preiszugeben. Aber eigentlich denke ich ja, dass man auch ohne private Details sehr gut aus Blogartikeln wie diesem herauslesen kann, was für ein Mensch ich bin.

8.)  Bloggertreffen sind das Beste!
Ich finde es absolut großartig, andere Nähblogger in echt zu treffen und kennen zu lernen. Das ist immer sehr, sehr inspirierend und bereichernd, daraus sind sogar schon Freundschaften entstanden! Wenn ich mich nicht verzählt habe, hatte ich in den letzten drei Jahren 9-mal die Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen. Vier Treffen waren privat. Die anderen fanden auf der Creativa in Dortmund, der Blogst Konferenz, der Kreativwelt Frankfurt, der h+h in Köln und der Nadelwelt in Karlsruhe statt. Und das nächste Bloggertreffen steht auch schon vor der Tür: Am Sonntag treffen sich 26 Nähbloggerinnen aus dem Rhein-Main-Gebiet zum Brunch. Ich freue mich schon irrsinnig darauf.

9.)  Die Nähprominenz
Bei dem einen oder anderen Bloggertreffen durfte ich auch große und sehr bekannte Blogger der Szene kennen lernen bzw. live erleben und habe festgestellt: Das sind ganz normale Menschen wie du und ich, vor denen man keine Berührungsängste zu haben braucht. Die meisten sind genauso herzlich und offen wie in ihren Blogs. Nähblogger sind so gut wie nie unsympathisch.

10.)  Sag Ja zu Kooperationen mit anderen Bloggern!
Ich bin in der Vergangenheit ein paar Mal gefragt worden, ob ich bei Blogparaden mitmachen möchte, und habe fast immer Ja gesagt. Ob From trash to blog, die Sommer Blog Party 2015 oder die Backyard Roses Blog Tour – Solche Aktionen locken mich immer aus meiner Komfortzone, fordern mich heraus und erweitern meinen Horizont. Du kannst deinen Blog bekannter machen und selber andere, interessante Blogs kennen lernen. Wenn du die Chance hast, mal bei einer solchen Blogparade mitzumachen… Ich würd’s tun!

11.)  Du musst auch mal Nein sagen!
Ich gebe zu, mir fällt das oft sehr schwer. Wenn ich eine Anfrage von einer netten Bloggerkollegin bekomme, ob ich an einem Probenähen, einem Sew-Along oder bei einer Linkparty teilnehmen möchte, muss ich mir immer erst ein Herz fassen, bevor ich absage. Natürlich würde ich gerne bei allem mitmachen, Lust hätte ich schon, aber damit tue ich mir keinen Gefallen, weil ich am Ende immer unter Zeitdruck gerate. Ich habe gelernt: Ich muss Prioritäten setzen und auch mal Nein sagen – schließlich möchte ich ja auch mit meinen eigenen Projekten wie meinen E-Books weiterkommen.

12.) Du kannst nicht überall kommentieren.
Oh, was habe ich eine Zeitlang darunter gelitten, dass ich mein Kommentier-Pensum nicht mehr geschafft habe. Am Anfang hatte ich eine überschaubare Anzahl von Bloggerfreunden, bei denen ich fast jeden Post kommentiert habe und die genauso eifrig bei mir Kommentare hinterließen. Das war sehr persönlich und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Heute folge ich 380 Blogs und 446 Instagram-Accounts! Etwa 75 Blogger kenne ich mittlerweile persönlich. Wenn ich allein bei diesen immer einen Kommentar hinterlassen möchte, wären das rund 150 Kommentare pro Woche! Bei durchschnittlich 5 Minuten pro Kommentar wäre das ein kleiner Mini-Job von 12,5 Wochenstunden. Das funktioniert leider nicht. Auch die Kommentare meiner Leser kann ich nicht immer beantworten, zumal ich ja auch noch sehr viele E-Mails erhalte. Mich plagt immer mal wieder ein schlechtes Gewissen deswegen. Aber ich bin froh, dass es Instagram und Facebook gibt, wo ich zwischendurch ganz unkompliziert mit einem Herzchen oder einem Smiley ausdrücken kann, dass mir ein Beitrag gut gefällt. Denn im Grunde liebe ich ja diesen Austausch.

13.)  Spontanität trotz Redaktionsplan
Ein Redaktionsplan mit Ideensammlung ist eine feine Sache. Mein Trello-Board kennst du ja vielleicht. Aber ich finde es auch wichtig, sich ein gewisses Maß an Spontanität zu bewahren. Wenn alles auf Wochen und Monate hinaus schon feststeht und nur noch abgearbeitet werden muss, macht mir das keinen Spaß. Spontane Ideen, die schnell umgesetzt werden, sind oft die besten!

14.)  Ein bisschen SEO tut gut!
Seit ich meine Blogartikel ein bisschen für die Suchmaschinen optimiere, habe ich viel mehr Besucher über Google. Ich bin weiß Gott kein Profi darin und habe auch im Leben noch keine Keyword-Recherche gemacht, aber Bilder ordentlich zu beschriften und mit einem Meta-Text zu versehen und den Permalink aussagekräftig zu benennen – Das kostet nicht viel Zeit und bringt schon sehr viel.

15.) Bloggen ist ein Marathon, kein Sprint!
Beim Bloggen ist es genauso wie im Leben: Du musst deine Kräfte einteilen, wenn du eine lange Distanz schaffen möchtest. Hetz dich nicht, setz dich nicht unter Druck und mach öfter mal Pause von dem digitalen Trubel. Das tut dir gut, und was dir gut tut, das tut auch dem Blog gut.

Zu meinem 3. Bloggeburtstag möchte ich euch allen ganz herzlich DANKE sagen! Es ist so toll, dass ihr immer wieder zu Besuch kommt und mir so wunderbare, herzliche und lustige Kommentare hinterlasst. Danke für euer Feedback, für euer Lob und eure Kritik! Ich freue mich unglaublich, dass so viele von euch bei meinem Taschen-Sew-Along mitmachen. Ich schaue jeden Tag gespannt, ob ein neuer Beitrag dazugekommen ist. Danke!

Ausgeplaudert | greenfietsen im Interview bei sockshype

Kennst du sockshype? – Ein tolles Webmagazin über Techniken, Neuigkeiten und Trends aus der Strick- und Nähszene mit einer schönen Sammlung kostenloser Anleitungen. Besonders angetan bin ich von den regelmäßig erscheinenden Interviews. Ich liebe es, wenn interessante Leute den Vorhang ein Stückchen aufziehen und ein paar Blicke hinter die Kulissen gestatten.

Deshalb war ich hellauf begeistert und habe mich sehr geehrt gefühlt, als eine Nachricht von Barbara in mein Mailfach flatterte – mit der Frage: „Hättest du Lust, mir für sockshype ein Interview zu geben?“

Aber na klar, sehr gerne! Im Interview erzähle ich, wie ich zum Nähen und Bloggen gekommen bin, was für mich ein gutes E-Book ausmacht, warum ich so leidenschaftlich gerne Linkpartys schmeiße und welche Pläne ich für die Zukunft habe. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, klick schnell rüber

➜ zum Interview bei sockshype!

socksyhpe - Der digitale Ratgeber für Handarbeiter, die über Techniken, Neuigkeiten und Trends aus der Strick- und Nähszene informiert werden wollen

bloglove … 2 Jahre greenfietsen!

Bumm-bumm, bumm-bumm… Solches Herzklopfen hatte ich heute vor zwei Jahren, als ich auf den Button für „Veröffentlichen“ klickte und meinen allerersten Blogpost in die große, weite Welt hinausschickte. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für … Na, ihr wisst schon! Seitdem ist eine ganze Menge Wasser die Donau runtergeflossen. greenfietsen hat sich entwickelt. Ich hab viel ausprobiert, gelernt, mich verändert, und Texte mit nur 127 Wörtern und einem Bild sind eher die Seltenheit geworden. 

Herzklopfen vor dem Veröffentlichen habe ich nach 227 Posts nicht mehr, aber positiv aufgeregt und voller Vorfreude bin ich noch ganz oft. Manchmal schlafe ich abends mit einem Lächeln ein, weil ich mich total darauf freue, am nächsten Morgen auf diesen kleinen Button zu drücken. Zum Beispiel wenn ich eine neue Blogaktion starte, mir ein Thema sehr am Herzen liegt oder ich den Eindruck habe, dass mir was ziemlich gut gelungen ist, und ich darauf brenne, es euch zu zeigen.

Meine Schreibmaschine Olympia Colortip-S in Mint ♥

Auch wenn mein Blog längst noch nicht den tollen Look hat, den ich mir wünsche, bin ich stolz auf das, was ich in den letzten zwei Jahren erreicht habe. Hey, ich sprech jetzt HTML! Na ja, ein bisschen. Aber immerhin! Hätte mir das vor fünf oder zehn Jahren jemand gesagt, hätte ich ihm wahrscheinlich den Vogel gezeigt. Für so einen Nerdkram hab ich mich nie interessiert. Ich wusste nicht, wie man ein Foto zuschneidet. – Bildbearbeitungspramm? Hab ich so was überhaupt auf meinem Rechner? Ich hab Fotos immer nur im Automatik-Modus geknipst, hätte SEO wohl für einen neuen Fernsehsender gehalten und Gadgets in der Jackentasche von James Bond vermutet. Was ich damit sagen will: Ich hatte mit nichts davon jemals was am Hut, ich komm von wo ganz anders her, und jetzt ist dieser Blog und alles, was damit zusammenhängt, zu meiner Leidenschaft geworden, und ich möchte noch so viel mehr darüber lernen.

Der Blog ist meine Spielwiese und nachdem mich in den letzten zwei Jahren fast nur die Schaukel interessiert hat, sehen Rutsche und Trampolin auf einmal wieder so aus, als könnten sie auch ’ne Menge Spaß bringen. Sinnbildlich gesprochen. 2012 habe ich das Nähen für mich entdeckt, und seitdem sind meine anderen (kreativen) Hobbys stark in den Hintergrund gerückt. Statt neue Back- und Kochrezepte auszuprobieren, Fotobücher zu gestalten, mit Papier und Holz zu werkeln, Bücher zu lesen und im Garten Pflanzen zu ziehen, habe ich eben lieber an der Nähmaschine gesessen und anschließend auf dem Blog meine genähten Werke gezeigt. Für eine Stunde an der Nähmaschine habe ich alles andere stehen und liegen gelassen. Versteht mich nicht falsch, meine Leidenschaft für Stoffe, Schnitte und das Nähen ist immer noch riesengroß und wird in diesem Blog immer die Hauptrolle behalten, aber auf der Terrasse im Schatten zu sitzen und sich zum Beispiel dem Handlettering hinzugeben, hat auch seinen Reiz. Besonders im Sommer, wenn es in meinem Nähzimmer unter’m Dach schnell mal 28 Grad warm werden kann.

Handlettering "bloglove" | greenfietsen.de

greenfietsen – ein Blog über meine kreativen Interessen und Hobbys. Immer mit dem Anspruch, meine Projekte nicht nur zu dokumentieren, sondern sie in Text und Bild so zu präsentieren, dass sie für euch als Leser einen Mehrwert haben, dass sie für euch von Nutzen sind. Inspirationen, kleine Anekdötchen, Geschichten, die zum Lachen bringen, Tutorials, Tipps, Rezepte, tolle Fotos und gut geschriebene, informative, kluge Texte – Das mag ich selbst an anderen Blogs, das macht mich zu einer Stammleserin, und solch einen Blog möcht‘ ich auch schreiben. Noch fehlt mir manchmal das Know-how, um das umzusetzen, was mir vorschwebt, aber ich arbeite daran.


Als Blogger bist du nie am Ziel, sondern immer auf’m Weg. Vor allem ist es keine Einbahnstraße. Bloggen bedeutet für mich, sich auszutauschen, miteinander ins Gespräch zu kommen, zusammen zu lachen, auch mal Quatsch zu machen. Bloggen ist ein Geben und Nehmen. Ohne euch, eure Kommentare und Reaktionen hier auf dem Blog, aber auch auf Instagram und Facebook, würde das alles sehr viel weniger Spaß machen. Schade ist, dass ich mich oft entscheiden muss, ob ich nun einen eigenen Blogpost schreibe oder auf anderen Blogs kommentiere. Beides schaffe ich zeitlich nicht mehr. Manchmal denke ich: Ich kann das alles gar nicht zurückgeben, was ihr mir an Aufmerksamkeit, Anerkennung, Unterstützung und Freundschaft zuteil werden lasst.




Stiftemäppchen mit greenfietsen-Label

Dass ich mal so viele andere Blogger persönlich kennen lernen würde, hätte ich mir vor zwei Jahren auch nicht träumen lassen. Die schöne Zeit mit Sabine und Gesine an der Ostsee, die Blogger-Klassenfahrt nach Oberbayern, das große Hühnertreffen auf der Creativa… Ich habe mittlerweile aufgehört zu zählen, aber an die 30 Bloggerinnen hab ich bestimmt schon getroffen. Und jede einzelne würde ich, ohne zu zögern, sofort am Sonntag zu mir nach Hause zu Tee und Zitronenkuchen einladen. Aus manchen Kontakten sind sogar Freundschaften entstanden.

Glück ist, wenn man sich mit anderen und der Welt verbunden fühlt. Auch deshalb macht mich das Bloggen glücklich. Ich fühle mich sehr verbunden mit all den Leuten da draußen, die es lieben, mit ihren eigenen Händen Dinge zu erschaffen, und die ihre Ideen mit dem Rest der Welt teilen. Ich freue mich und bin dankbar dafür, seit zwei Jahren Teil dieser manchmal ziemlich verrückten Blogger-Community zu sein.

Handlettering "for you" | greenfietsen.de

So, was ist das jetzt eigentlich hier für ein Bloggeburtstag? Nur warme Worte, keine Torte, keine Kerzen, keine Luftballons und vor allem keine Geschenke??? … Doch! … Aber ich habe mich gegen eine Verlosung entschieden, weil da ja immer nur zwei, drei Leute gewinnen und der große Rest leer ausgeht. Stattdessen möchte ich euch mit einem Freebook eine Freude machen. Ich muss euch allerdings noch etwas vertrösten. Das Freebook ist in Arbeit, aber so viel kann ich verraten: Es wird eine Tasche!

Jetzt ist dieser Blogpost mal wieder deutlich länger als 127 Worte geworden. Ich danke euch sehr fürs Lesen – heute und überhaupt! ♥ –  und schicke meine Gedanken zu den short stories #5 „I love to blog“ von Bine {was eigenes}, deren Blog ich schon länger als zwei Jahre begeistert folge.


Ich bin die greenfietsen, und wer bist du? – Bloggertreffen nach der Creativa

Das haben sich meine Eltern wahrscheinlich auch nicht träumen lassen… dass ich mich 36 Jahre, nachdem sie mich Katharina tauften, mit einem erfundenen Fantasienamen vorstellen muss, um erkannt zu werden. Aber was soll ich sagen? Mir ging’s ja ganz genauso! … Am Freitagabend bei unserem großen Bloggertreffen nach der Creativa in der Hoevels Hausbrauerei in Dortmund musste ich die liebe Lisa glatt noch ein zweites Mal drücken, nachdem ich Schussel endlich begriff, dass sie Kanoschl ist.

Und Betty? Ihre erste Reaktion beim Kennenlernen war: „Oh, Katharina, dich hab ich mir ganz anders vorgestellt.“ Worauf ich lachend antwortete: „Betty, und du bist ja so klein.“ Als wir uns am nächsten Abend wiedersahen und ich diesmal meine Haare hochgesteckt hatte, sagte sie: „Ja, heute siehst du mehr aus wie du!“ … Es war einfach herrlich! Lustig. Herzlich. Entspannt. Von der ersten Sekunde an. Und zwar nicht nur zwischen Betty und mir, sondern in der ganzen Gruppe an allen beiden Abenden, die wir gemeinsam bei Essen, Trinken und Schnacken verbrachten.



Für Außenstehende sehen Bloggertreffen ja immer ein bisschen wie Klassentreffen aus. Viele können sich gar nicht vorstellen, dass wir uns eigentlich „nur“ über das Internet kennen und nicht schon eine halbe Ewigkeit miteinander befreundet sind. Manchmal kann ich das selbst kaum glauben. Da treffe ich Kati Malamü zum ersten Mal und bin nicht nur von ihrer tollen Mamina hingerissen, sondern auch von ihrer herzlichen, lustigen Art. Ehrlich gesagt hatte ich Katis Blog bisher nicht auf dem Schirm, aber seit dem Creativa-Wochenende verpasse ich keinen Post mehr. 

Das ist eben das Tolle: Man lernt den Menschen hinter dem Blog kennen! Auf einmal liest man nicht mehr nur die Texte, sondern man hört die Bloggerin reden und bemerkt, was zwischen den Zeilen steht. Ich höre jetzt immer Bettys schönen kubanischen Akzent, wenn ich auf ihrem Blog zu Besuch bin, und weiß sogar, wie „El cuartico del embeleso“ richtig ausgesprochen wird. Ich sehe Michas strahlendes Gesicht vor mir, wenn sie auf ihrem Blog eine neue Schnabelina-Bag vorstellt, und höre Ines laut lachen, wenn sie donnerstags wieder lustige Anspielungen in ihren gereimten RUMS-Beitrag gepackt hat.

Es ist wirklich wunderbar, Teil dieses verrückten Hühnerhaufens zu sein. Ich bin dankbar für die großartigen Freundschaften, die in den letzten Monaten entstanden sind… Sabine und ich sind ja mittlerweile eine Art Blogger-Ehepärchen. Grün und Neongelb passt halt auch saugut zusammen. Danke, Sista, dass du zum dritten Mal das Zimmer mit mir geteilt hast und ich immer die rechte Betthälfte haben kann. *zwinker*… Danke auch an Tini, meine liebenswürdige Reisebegleitung mit den schnellen Beinen, und danke an Marlies, die uns mit ihrer genialen Sew-Together-Bag umgehauen und darüber hinaus Übernachtung und Abendverpflegung hervorragend organisiert hat. Ganz lieben Dank dafür!



Der Besuch der Creativa war toll; die Krönung waren für mich aber die Bloggertreffen am Freitag- und Samstagabend und tagsüber auf der Messe. Viele Gespräche hätten ruhig etwas länger sein dürfen. Manche kamen viel zu kurz. Aber so ist das eben auf einem Klassentreffen: Da ist der Abend nie lang genug, um mit allen zu quatschen. … Es war mir jedenfalls ein großes Vergnügen und ein Fest, euch alle wiederzusehen oder frisch kennen zu lernen … und wenn ich mich heute irgendwie ein bisschen verliebt anhöre, dann kommt das daher, dass ich es auch irgendwie ein bisschen bin. 

Danke, ihr Lieben!


Tini {Sewing Tini} ☆ Ines {Inessel} ☆ Sabine {Contadina’s way} Ina {Immer mal was Neues} Steffi {Tophill*Kitchen} Marlies {G’macht in Oberbayern} ☆ Heike {heikchens kram} ☆  Betty {El cuartico del embeleso  Kati {Malamü} Rebecca {Jakaster} Geo {Geo and More} Lisa {Kanoschl} Micha {Wollfühlend mit Handicap} Peggy Martina {knuddelwuddels} Sandra {bySaTe} Anke {handmade by Hecki} Christiane {Miss Sewing} ☆ Schlottchen {Schlottchen Müller} ☆Heike {tinicodesign} Marita {maritabw macht’s möglich Tina {Tinas Nähstübchen} ☆ Anke {Annele B} ☆ Karin {Handmade by Karin} ☆ Danny {Cozy and Cuddly} ☆ Mark {Das hat Mark gemacht}

Wenn du wissen möchtest, wie ich die Creativa erlebt habe, kannst du das in meinem Blogartikel Creativa 2015 | Zwischen Pepepanda und dem Dortex-Glücksrad nachlesen. Dort findest du auch viele interessante Creativa-Berichte anderer Bloggerinnen verlinkt. Viel Spaß beim Schmökern!

greenfietsen 2015 – Wo soll es hingehen?

Anderthalb Jahre! So lange reise ich jetzt schon mit dem grünen Fahrrad durch die bunte Welt des Nähens, Fotografierens und Bloggens. Was für eine fantastische, was für eine spannende Zeit! Unglaublich, was sich währenddessen alles entwickelt hat. Ein Leben ohne greenfietsen, ohne den Blog und ohne euch – Das kann ich mir echt nicht mehr vorstellen. Ich liebe es einfach, hier zu schreiben, meine Erfahrungen und Ideen zu teilen und mit euch ins Gespräch zu kommen. Jetzt zum neuen Jahr bin ich mal kurz abgestiegen, habe einen Blick über die Schulter geworfen, über vieles nachgedacht und überlegt, in welche Richtung es weitergehen soll.
  

Auch 2015 möchte ich weiterhin eifrig aus dem Nähkästchen plaudern und euch, so gut ich kann, unterhalten, informieren und inspirieren. Immer nur zu zeigen, was mir aktuell vom Nähtisch gehüpft ist, finde ich auf Dauer zu langweilig, deshalb soll es 2015 noch mehr Abwechslung im Blog geben: Tutorials, Interviews, Buchrezensionen und andere interessante oder lustige Specials rund um’s Nähen und Selberwerkeln. Ich hoffe, ich kann euch ein ums andere Mal überraschen. Eine To-Sew-List wird es auch in diesem Jahr nicht bei mir geben; da bleib ich meinem Motto treu. Mehr Raum für spontane, kreative Einfälle – Das ist es, was ich mir wünsche. Ganz sicher weiß ich aber, dass ich mit dem Kleidungnähen weitermachen möchte und dass ich unbedingt ein paar neue Taschen brauche. War nicht anders zu erwarten bei ’ner Frau, ne!? *lach*

An meinem Bloglayout würde ich gerne wieder ein bisschen herumschrauben. Andere Schrift, ein paar andere Bilder aufhängen, schicker und einheitlicher werden. Mal sehen, ob ich Mr. HTML erneut zu einem Date überreden kann. Findet ihr nicht auch, dass mein Foto rechts oben in der Sidebar unbedingt mal durch ein Schöneres ersetzt werden müsste? Eigentlich war es als Provisorium gedacht, aber da sieht man mal wieder, dass Provisorien oft am längsten halten. 2015 ist
übrigens auch die Anschaffung einer neuen Kamera geplant, was mir
bestimmt wieder einen Schub geben wird, meine Fotografie
weiterzuentwickeln. Auch auf diesem Feld gibt es für mich noch unendlich
viel zu lernen, und ich freue mich darauf.



Ja, und dann wäre da noch mein Shop. Da wird es die größte Veränderung geben. Nein, ich werde ihn nicht schließen! Aber ich habe beschlossen, den Verkauf genähter Sachen einzustellen und mich stattdessen voll und ganz auf das Schreiben von E-Books zu konzentrieren. Nicht nur, dass ich davon überzeugt bin, damit mehr Erfolg haben zu können, es macht mir auch einfach deutlich mehr Spaß. Ich fühle mich wie ein Fisch im Wasser (oder wie die Hummel auf dem Sonnenhut), wenn ich etwas Neues austüfteln und anderen etwas erklären kann. Das ist einfach mein Ding! War’s schon immer. Handarbeit am Fließband, die immer gleichen Abläufe bei Shopfotografie, Bildbearbeitung und Online-Stellen empfinde ich auf Dauer als langweilig. Ich nähe gerne mal etwas auf Kundenwunsch, für die Familie und Freunde, aber vorerst nicht mehr für den Shop.

Warum ich mit meinen genähten Sachen bisher keinen finanziellen Erfolg hatte und ob es sich überhaupt lohnt, Genähtes auf DaWanda zu verkaufen – Darüber soll es demnächst mal einen ausführlichen Blogpost geben. Ich habe eine Menge Gedanken und Theorien dazu.

Sicher werde ich nicht alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe, denn nobody is perfect und bekanntlich passiert das Leben, während man Pläne schmiedet, aber ich gebe mein Bestes.

Bei der Gelegenheit würde ich euch gerne mal um ein Feedback bitten und fragen, welche Themen euch interessieren. Worüber sollte ich 2015 mehr schreiben? Was ist weniger interessant? Gibt es ein Tutorial, das ihr euch mal wünschen würdet? Hach, das würde ich wirklich gerne wissen…

7 Fakten über mich

„Komm! Nimm lieber die 7, bevor noch jemand mit den 20 Fakten um die Ecke kommt“, dachte ich so bei mir, als Frauke von Fräuleins wunderbare Welt mir erzählte, dass sie mich nominiert hat. Besonders enthusiastisch hat sie mir die Aktion ja nicht verkauft, die liebe Frauke, hat keinen Zweifel daran gelassen, dass sie selbst kein Riesenfan davon ist. Aber genau deshalb habe ich wohl Lust bekommen, mitzumachen. Ob sie mich mit dieser Masche nur einfach ganz geschickt geködert hat? *lach* Es ist ihr gelungen.



(1.)   Ich bin wirklich kein Nähprofi, auch wenn das oft angenommen wird. Ich habe mir im Herbst 2012 den Traum erfüllt und mich zu einem Anfänger-Nähkurs angemeldet. Schon nach der ersten Stunde wusste ich: Das ist mein Hobby, das wird meine Leidenschaft, und niemand im Kurs benutzt so viele Stecknadeln beim Zusammenheften wie ich! *lach* Beim Nähen lernt man nie aus;ich habe ständig die Möglichkeit, etwas zum 1. Mal auszuprobieren und darüber ein kleines oder großes Erfolgserlebnis zu bekommen. Das finde ich toll. Wenn mir ein Nähwerk gelungen ist, bin ich immer noch genauso fasziniert und stolz wie vor zwei Jahren, als ich mir die erste selbst genähte Tasche über die Schulter hängen konnte. Nähen macht mich glücklich.

(2.)   Beim Nähen brauche ich etwas auf die Ohren: Musik, Hörspiele wie den ARD-Radio Tatort, verschiedene Podcasts wie Interviews, Reisereportagen, Features über gesellschaftliche Themen oder Hörbücher und Kabarett-Programme. Ich sauge alles auf! Wenn
ich nicht gerade meinen Grips anstrengen und mich auf eine neue Anleitung konzentrieren muss, lasse
ich mich gerne auf diese Weise unterhalten und informieren. Für einen guten Podcast- oder Hörbuch-Tipp bin ich immer dankbar.

(3.)   Manchmal werde ich gefragt, ob ich Kinderbuchautorin bin, weil ich es mag, Geschichten und Charaktere zu erfinden. Fritzi, Freddi und Flori zum Beispiel. Nein, bin ich nicht, aber ich habe viele Jahre freiberuflich mit Kindern gearbeitet und diesen Job sehr geliebt. Texte habe ich immer geschrieben. Auch für Kinder.

(4.)   Ich besitze seit einem halben Jahr ein Smartphone. Nachdem nun die Phase der ersten Verliebtheit vorbei ist, lasse ich diesen kleinen Zeitfresser und Aufmerksamkeitsdieb öfter mal wieder in der Ecke liegen. Im Sommerurlaub habe ich mein Handy zum Beispiel bewusst zuhause gelassen. Kein Internet, keine sozialen Medien, komplett offline! Ich weiß, für viele von euch unvorstellbar. Aber ich sage euch: Macht das mal! Es tut so gut! … So nützlich die mobilen Computer auch sind – gerade für uns Blogger – für mich muss es auch Auszeiten davon geben. Damit ich meine Umwelt und die Menschen um mich herum bewusst wahrnehmen kann und damit wundervolle Situationen entstehen können, die das Smartphone kaputt gemacht oder verhindert hätte. Man kann einfach nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Kennt ihr eigentlich schon das NoPhone? Also das würde ich auch mit in den Urlaub nehmen. *lach*


(5.)   Manchmal fällt mir die Decke auf den Kopf, und dann muss ich raus, mich bewegen. Am liebsten fahre ich dann Fahrrad. Das ist mein Ausgleich und mein Sport. Jetzt im Winter fehlt mir das Fahrradfahren sehr. Aber unter 10 Grad bei kaltem Wind und Nieselregen bin ich machtlos gegen meinen inneren Schweinehund. Da wickle ich mir lieber einen dicken Schal um den Hals und gehe eine große Runde spazieren.


(6.)   Wenn der Kopf beim Fahrradfahren im Leerlauf ist, fliegen mir schnell Ideen zu. Oft fällt es mir dann schwer, diese Ideen auch einmal liegen zu lassen und nicht sofort in die Tat umzusetzen. Dann greife ich zu meinem Blog-Notizbuch und schreibe meine Ideen für später auf.


(7.)   Eigentlich bin ich kein Fan von Blogstöckchen und Awards, bei denen man Fragen gestellt bekommt oder was von sich erzählen soll. Denn ich mag nicht zu viel von mir preisgeben. Ich habe großen Respekt vor dem Internet, das nichts vergisst, und davor, dass eventuell auch Menschen meinen Blog lesen, mit denen ich keinen Kaffee trinken gehen würde. Der gläserne Mensch ist mir ein Graus. Deshalb überlege ich immer sehr genau, welche Informationen ich über mich veröffentliche. Trotzdem möchte ich manchmal auch gerne Persönliches erzählen und beim Bloggen authentisch sein. Diese Gratwanderung zwischen Persönlich-Werden und Privatsphäre-Behalten finde ich oft nicht einfach.


Danke, liebe Frauke, dass du mich für die 7 Fakten nominiert hast! Mir hat’s Spaß gemacht! Ich möchte auch ein paar Leute nominieren. Vielleicht hat ja jemand Lust!? Die Aktion ist zwar total doof und braucht kein Mensch, aber… *lach* Na, ihr Hübschen, wie wär’s?

Janin {Kirschsüß}
Martina {Knuddelwuddels}
Katharina {Fröbelina}
Brigitte {Punktemarie} und
Katharina {Der Rabe im Schlamm}