Tipps | Die 5 besten Lineale zum Nähen & Patchworken

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Gutes Werkzeug kann einen großen Unterschied machen! Auf Patchwork-Lineale trifft das allemal zu. Wenn du beim Zuschnitt verrutschst, passen Schnittteile nicht zusammen und am Ende trifft keine Naht die andere. Das ist frustrierend, aber mit einem hochwertigen Lineal vermeidbar. In diesem Artikel sage ich dir, worauf du beim Kauf von Patchwork-Linealen achten solltest. Ich zeige dir meine fünf Lieblingslineale und erkläre dir, warum ich sie so gut finde.

Patchwork-Lineale Tipps

Ehrlich gesagt finde ich, dass es ganz schön viele Schrott-Lineale auf dem Markt gibt. Sie sehen oft toll aus, weil sie pink oder lila sind, aber gut arbeiten kann man mit denen nicht. Die Billigheimer-Lineale, die ich mir als Nähanfängerin gekauft habe, sind mittlerweile alle im Keller in der Hobbywerkstatt meines Mannes gelandet. Ich kann sie nicht gebrauchen.

In Qualität zu investieren zahlt sich bei Linealen sehr aus. Du tust dir beim Zuschneiden deutlich leichter und bekommst bessere Ergebnisse. Es macht einfach mehr Spaß, mit richtig gutem Werkzeug zu arbeiten.

Creative Grids

Ich habe vor vier Jahren die englische Marke Creative Grids für mich entdeckt und bin immer noch absolut überzeugt von diesen Linealen. Sie haben alles, was ein gutes, hochwertiges Lineal ausmacht. Es gibt ein riesiges Sortiment an Größen und Formaten, sowohl in Inch als auch in Zentimeter. Erfreulicherweise sind Creative Grids Lineale mittlerweile auch in Deutschland erhältlich. Du findest die gängigsten Größen und viele interessante Spezial-Lineale z. B. bei Verena von Einfach bunt Quilts* (Affiliate-Link).

Natürlich sind auch Creative Grids Lineale nicht perfekt. Wer oder was ist schon perfekt? Warum bei den rechteckigen Linealen auf die zweite 60-Grad-Markierung verzichtet wurde, verstehe ich z. B. nicht. Aber das ist nur ein kleiner Mangel. Meiner Liebe tut das keinen Abbruch. Die positiven Eigenschaften der Creative Grids Lineale überwiegen, deshalb bleibe ich ihnen treu und würde sie immer wieder kaufen.

NACHTRAG: Sicher gibt es noch andere gute Lineal-Marken. Ich kann allerdings nur über das schreiben, was ich selbst kenne. Wenn du eine andere Marke empfehlen möchtest, tue das gerne in einem Kommentar. Wie immer gilt: Dieser Blogartikel gibt meine persönliche Meinung wieder. Ich habe ihn aus eigener Überzeugung geschrieben und bin nicht dafür bezahlt worden. Ich habe den Artikel als „Werbung“ gekennzeichnet, weil Affiliate-Links zu einem Partner-Shop enthalten sind.

Was ein gutes Patchwork-Lineal ausmacht:

1. Anti-Rutsch-Funktion

Es ist das größte Problem bei mangelhaften Linealen: Du setzt den Rollschneider an und kaum beginnst du mit dem Schneiden, verrutscht das Lineal. Das ist nervig. Im schlimmsten Fall verschneidest du dir den ganzen Stoff. Abhilfe schafft hier eine Anti-Rutsch-Funktion. Das sind Flächen auf der Rückseite des Lineals, die angeraut bzw. „gefrostet“ sind. Wenn du ein solches Lineal beim Zuschneiden leicht auf die Unterlage drückst, verrutscht es nicht.

Inch-Lineal mit Anti-Rutsch-Flächen

Mein Tipp: Kaufe niemals ein Lineal ohne Anti-Rutsch-Funktion. Auf Englisch heißen sie „Non-Slip Rulers“. Und vergiss die Anti-Rutsch-Aufkleber, die clevere Hersteller auf den Markt gebracht haben. Davon kann ich dir nur abraten. Ich habe festgestellt, dass Lineale mit Sandpapier-Aufklebern auf der Rückseite gar nicht mehr über den Stoff gleiten und total unbrauchbar werden.

2. Lesbarkeit und Übersichtlichkeit

Ein gutes Patchwork-Lineal muss aus transparentem Kunststoff sein. Du willst ja den Stoff darunter noch sehen können, um das Lineal genau am Muster ausrichten zu können. Die Einheiten und Markierungen auf dem Lineal müssen gut lesbar sein. Das ist am besten gewährleistet bei feinen, schwarzen Linien.

Sehr schlecht sind dicke Markierungsstriche und farbige Balken. Beides erschwert das exakte Anlegen und Ausrichten des Lineals. Wenn du nur gelegentlich mal ein Täschchen oder andere Kleinigkeiten nähst, mag das noch halbwegs funktionieren. Aber beim Patchworken, wo es ja auf jeden Millimeter ankommt, kann man mit solchen Linealen nicht arbeiten. Achte also auf feine Markierungslinien und Klarheit!

Quadratisches Inch-Lineal. Größe: 8.5″ x 8.5″

Lineale können richtig clever gemacht sein und dich beim Arbeitsprozess unglaublich gut unterstützen. Bestes Beispiel dafür sind die Creative Grids Lineale. Auf denen kannst du nicht nur ganze Zahlen (weiße Kreise), sondern auch Zahlen plus 0.5 Inch (schwarze Kreise) schnell ablesen. Gerade wir Patchworker hantieren oft mit 2.5 Inch, 3.5 Inch, usw. Deshalb ist das super nützlich und funktioniert sehr intuitiv, hat man das System einmal verinnerlicht.

Wie du ein Inch-Lineal benutzt, erkläre ich ausführlich in diesem Tutorial.

3. Bruchfestes Material

Die Qualität des Materials ist natürlich auch wichtig. Es soll nicht gleich eine Ecke abplatzen, nur weil das Lineal mal aus Versehen auf den Boden runterfällt. Auch wollen wir keine „Scheibchen“ vom Lineal mit abschneiden, wenn wir mit dem Rollschneider an der Kante entlangfahren. Klar, man sieht einem neu gekauften Lineal nicht unbedingt an, ob der Kunststoff was taugt. Aber ich denke, der Preis ist hier schon auch ein Indikator. Einem Lineal für ein paar Euro aus einem Näh-Discounter traue ich persönlich nicht viel Haltbarkeit zu. Lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und ein Lineal kaufen, an dem man viele Jahre lang Freude hat.

4. Winkelfunktion und nützliche Markierungen

Es ist ein absolutes Must-have und ich habe noch kein rechteckiges Patchwork-Lineal ohne sie gesehen: Markierungen für 45-Grad-Winkel und 60-Grad-Winkel. Die Winkelfunktion brauchst du z. B., wenn du im schrägen Fadenlauf zuschneiden möchtest. Auch geometrische Formen wie Dreiecke oder Rauten lassen sich damit zuschneiden.

Zuschnitt von Rauten im 45-Grad-Winkel | Markierung für 1/4 Inch Nahtzugabe

Was ich an den Creative Grids Linealen sehr schätze, ist die gestrichelte Linie für die 1/4 Inch Nahtzugabe. An zwei Seiten des Lineals ist sie extra markiert und lässt sich dadurch schnell finden. Beim Patchworken kommt es häufiger vor, dass man neben einer Naht eine 1/4 Inch breite Nahtzugabe wegschneiden muss, z. B. beim Foundation Paper Piecing oder bei Eckdreiecken. Es sind gerade solche Kleinigkeiten, die einem sehr entgegenkommen und an die man sich schnell gewöhnt, weil sie die Arbeit erleichtern.

Hier kommen meine 5 Lieblingslineale:

Es hat sich herausgestellt, dass ich die folgenden fünf Lineale am häufigsten benutze. Mit diesen Linealen war ich bisher immer perfekt ausgestattet:

1 | Der Klassiker: 6.5 x 24.5 Inch

Dieses Format ist das gängigste und zu Recht beliebteste. Das Lineal ist ein unverzichtbarer Allrounder, mit dem du Stoffkanten begradigen und lange Streifen schneiden kannst. Es ist das Standardlineal, das du immer und ständig zum Nähen und Patchworken brauchst. → Creative Grids 6.5 x 24.5 Inch* (Affiliate-Link)

Das Pendant in Zentimeter ist fast gleich groß → Creative Grids 16,5 x 61,5 cm* (Affiliate-Link)

2 | Mein absolutes Lieblingslineal: 8.5 x 8.5 Inch

Kein Lineal habe ich öfters in der Hand als dieses quadratische. Ich greife grundsätzlich immer als erstes zu diesem, wenn es um kleine Zuschnitte geht. Es ist sehr übersichtlich und wunderbar handlich. Du kannst damit quadratische Patchwork-Blöcke in den gängigen Größen 4 Inch, 5 Inch oder 6 Inch zuschneiden. Die diagonale Markierungslinie ist unverzichtbar beim Trimmen von Half Square Triangles (rechtes Foto). Ich liebe dieses Lineal! → Creative Grids 8.5 x 8.5 Inch* (Affiliate-Link)

Weil ich die Größe so praktisch finde, habe ich es mir irgendwann auch mit Zentimeter-Einteilung zugelegt. → Creative Grids 21,5 x 21,5 cm* (Affiliate-Link)

3 | Möchte ich nicht mehr missen: 4.5 x 18.5 Inch

Dieses Lineal habe ich mir erst später zugelegt, aber seine Vorteile sehr schnell zu schätzen gelernt. Es ist für mich die kleine Version vom langen Standardlineal. Manchmal ist mir das 6.5 x 24.5 Inch große Lineal zu wuchtig und es reicht eine etwas schmalere, kürzere Variante. Das Format 4.5 x 18.5 Inch finde ich ideal. Ich kann damit sehr komfortabel 40 cm breite Stoffbahnen und Fat Quarter zuschneiden. Ich benutze es ständig und möchte es in meinem Lineal-Sortiment nicht mehr missen. → Creative Grids 4.5 x 18.5 Inch* (Affiliate-Link)

4 | Zum schnell mal was Nachmessen: 1.5 x 12.5 Inch

Dieses Lineal hat ungefähr die Größe eines 30-Zentimenter-Lineals. Nur dass es in Inch ist. Immer wenn ich schnell mal etwas nachmessen möchte, greife ich zu diesem langen Lineal. Nicht immer finde ich es auch sofort, weil ich es gerne mal irgendwo liegen lasse – auf dem Zuschneidetisch, neben der Nähmaschine oder auf dem Bügelbrett. Ich habe es ständig in der Hand. → Creative Grids 1.5 x 12.5 Inch* (Affiliate-Link).

Nebenbei: Warum gibt es eigentlich kein flexibles Handmaß mit Inch-Einteilung? Das ist eine echte Marktlücke! Ich warte seit Jahren darauf, dass das mal jemand produziert.

5 | Nice to have: 12.5 x 12.5 Inch

Zum Schluss möchte ich noch ein Lineal vorstellen, das sehr nützlich bei größeren Patchwork-Blöcken ist. Wenn das quadratische 8.5 x 8.5 Inch Lineal nicht ausreicht, weil du Blöcke in der Größe 10 oder 12 Inch trimmen möchtest, ist dieses Format Gold wert. Für kleinere Sachen ist es mir zu unhandlich. Deshalb benutze ich es nur bei großen Projekten. → Creative Grids 12.5 x 12.5 Inch* (Affiliate-Link)

Inch-Lineal. Größe: 12.5″ x 12.5″ | Ausschnitt meines Sampler Quilts 2017, der aus 12-Inch-Blöcken besteht

Fazit

Du siehst, man braucht eigentlich nicht viele Lineale, um gut ausgerüstet zu sein. Wenn dein Geldbeutel schmal ist, empfehle ich dir das lange Standardlineal 6.5 x 24.5 Inch und das quadratische 8.5 x 8.5 Inch Lineal. Mit diesen beiden bist du für die meisten Näh- und Patchwork-Projekte gut aufgestellt. Machst du viel Patchwork, lohnt sich auch die Anschaffung der anderen drei Lineale. Sie machen dir in vielen Fällen die Arbeit leichter.

Wichtig ist, dass du bei der Anschaffung eines Patchwork-Lineals darauf achtest, dass es Anti-Rutsch-Flächen und ein klares, reduziertes Design hat. Optimal ist ein durchsichtiges Lineal mit feinen, schwarzen Linien und Zahlen. Es sollte Markierungen für 45-Grad-Winkel und 60-Grad-Winkel haben und von guter, langlebiger Qualität sein. Es lohnt sich in jedem Fall, hier etwas mehr Geld auszugeben.

Demnächst: Wie benutze ich ein Inch-Lineal?

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen Orientierung im Lineale-Dschungel geben und würde mich freuen, wenn du demnächst wieder vorbeischaust. Dann erkläre ich in einem anderen Blogartikel: Wie benutze ich ein Inch-Lineal? Viele scheuen sich davor, mit Inch zu arbeiten. Dass das aber gar nicht so schwer ist und viele Vorteile mit sich bringt, zeige ich beim nächsten Mal.

Hier entlang zum Blogartikel: Tutorial | Wie benutze ich ein Inch-Lineal?

Nachtrag: Spezial-Lineale

Welche Spezial-Lineale sind interessant und nützlich? Darüber werde ich wann anders mal einen extra Blogartikel schreiben. Über ein tolles Spezial-Lineal habe ich hier im Blog bereits berichtet: den Folded Corner Clipper, mit dem du, ohne vorher anzuzeichnen, Easy Corner Triangles nähen kannst. So einfach und so hilfreich! Ich liebe dieses Lineal und kann es allen empfehlen, die Patchwork machen.

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21 Kommentare

  1. Ingrid Homann-Fritz

    Ein Sehr interessanter Artikel, ich benutze auch sehr gerne Creative Grids. Nähe aus diesem Grund mittlerweile fast nur noch in Inch.
    Es gibt Handmaß in ich einfach „Handmaß inch“ googeln

    • Bist du dir sicher? Meine Recherche hat keine Ergebnisse gebracht. Ich meine kein Maßband, sondern die flexiblen, dünnen Plastik-Lineale, meistens 21 cm lang.

  2. Liebe Katharina, ich bin bei nahezu genau den gleichen Linealen gelandet und kaufe auch nur noch diese Marke, die ich einfach unschlagbar finde. Fehlende Winkel male ich mir mit einem dünnen Permanentmarker auf, das geht einwandfrei (Blatt mit dem exakten Winkel drunterlegen und dann oben die Linie aufmalen). Ich freue mich sehr auf deine Posts mit den Erklärungen wie man die Lineale auch richtig nutzt. Da habe ich oft meine Zweifel, ob ich das nicht super umständlich mache. Hast du auch Erfahrungen mit BlocLoc Linealen – da überlege ich gerade ob der Preis und die Erleichterung in Relation zueinander stehen. Viele Grüße Ingrid

    • Liebe Ingrid,

      so mache ich das auch. Ich habe den 60-Grad-Winkel auch einfach mit einem schwarzen Permanentstift auf meinem langen Lineal ergänzt. Gar kein Problem.

      Mit BlocLoc-Linealen habe ich auch mal geliebäugelt. Aber die sind nur dann praktisch, wenn man Nahtzugaben zur Seite bügelt. Die eine Stoffseite muss etwas höher liegen als die andere, dann kann das Lineal „einrasten“. Ich bin aber eine Auseinanderbüglerin. Da funktioniert das nicht. Von daher sind die BlocLoc-Lineale für mich eher uninteressant.

      Ich bin gespannt, ob du meinem nächsten Blogpost noch viel Neues entnehmen kannst. Du bist ja selbst eine erfahrene Patchworkerin.

      Liebe Grüße
      Katharina

  3. Liebe Katharina, ja, diese vielen Specials machen einen ganz wuschig…. Hab vielen Dank für diese tolle Übersicht, meine Liebsten sind auch das 6×24″ und das 12,5×12,5″ und ein kleines 7×7″…. Alle anderen verbuche ich mittlerweile als Erfahrung 😉
    Ganz liebe Grüße aus Franken an Dich von Katrin

    • Liebe Katrin,

      dann bist du ja auch schon super ausgestattet.

      Hach, es gibt so viele tolle Lineale. Da kann man schon schwach werden. 😉 Für die „normalen“ Zuschneide-Arbeiten greife ich gewohnheitsmäßig immer zu denselben Linealen. Das sind die 5 oben beschriebenen.

      Aber dann gibt’s natürlich noch clever gemachte Spezial-Lineale für besondere Projekte. Ich habe mir vor einiger Zeit ein 60-Grad-Diamond-Lineal gekauft. Mit dem kann man ganz fix Rauten, Dreiecke und Hexagons zuschneiden. Das wäre mit einem normalen Standardlineal umständlich und zeitaufwendig. Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, mit diesem ausgefuchsten Lineal zu experimentieren. Muss ich demnächst unbedingt mal machen. 🙂

      Liebe Grüße
      Katharina

      • Hallo Katharina, das war sogar mein erstes Lineal, weil ich mit einem VHS-Kurs „Sterne mit 60° Winkel“ dem Patchwork verfallen bin. Allerdings ist es in cm und ich bin ratzfatz zur Inch-Liebhaberin geworden…
        Verrückt manchmal ;o)
        GLG Katrin

        • Das ist ja witzig. So hat das also bei dir angefangen. 🙂 Ich glaube, wer sich einmal mit dem Inch vertraut gemacht hat, kommt nicht mehr davon los. Es ist beim Nähen und vor allem beim Patchworken so viel praktischer.
          Liebe Grüße
          Katharina

  4. Liebe Katharina, vielen Dank für den Überblick über die Vielfalt der Lineale. Ich verfolge deinen Blog schon eine Weile und auch auf fb lese ich deine Beiträge. Ich habe vor einem Jahr das English Paper Piesing bzw. das Lieseln für mich entdeckt. Ich habe auch begonnen, zu nähen, allerdings bedarf ich da noch sehr viel Übung. Deine ausführlichen Anleitungen sind mir dabei eine gute Hilfe.

    Liebe Grüße Heike

    • Das freut mich sehr, liebe Heike. Danke für deinen Kommentar. Es ist immer schön für mich, Rückmeldung zu bekommen. Ich freue mich, dass du so viel Freude am English Paper Piecing hast und wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Entdecken der großen Nähwelt.
      Liebe Grüße
      Katharina

  5. Es gibt ein, übrigends ganz schönes, Handmaß, das Inch und cm Einteilung hat.

    Außerdem ist es aus Metall. Kostet tatsächlich nur 4 €.

    Es ist von Merchant & Mills. Du kannst es bei „Hummelhonig“ online bestellen, da der Laden in Stuttgart vermutlich zu weit weg ist😉. ( Ich habe es tatsächlich im Internet, sonst nirgends gefunden)

    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Coco

    • Danke für den Tipp, liebe Coco! Ich suche tatsächlich ein Handmaß aus Kunststoff. Mir kommt’s darauf an, dass es biegsam ist. Für alle anderen Zwecke habe ich ja das 1.5 x 12.5 Inch Lineal von Creative Grids. Trotzdem danke für den Hinweis! 🙂
      Liebe Grüße
      Katharina

  6. Oh, das hätte ich vor ein paar Wochen wissen sollen, da ich mir schon andere Marken gekauft habe, werde ich mir diese schönen Stücke erst wieder leisten wenn meine jetzigen kaputt gehen.

    Ich benutze jedoch einen Trick, den ich aus dem Architekturstudium gelernt habe. Es funktioniert super. Man klebt an alle vier Ecken/Seiten und vielleicht noch in der Mitte Kreppband auf. Es reichen kleine Stücke, ich klebe meisten 2 Lagen übereinander, da wo sie nicht stören. Es gibt extra zum Zeichnen etwas stärkeres Kreppband, das hat ca. 1 cm Breite, eine Länge von 2 cm reicht schon an einer Stelle. Nach längerer Benutzung muss man die Bänder erneuern, da sie mit der Zeit abgenutzt sind und nicht mehr so rutschfest halten. Das ist jedoch kein großer Aufwand. Diesen Trick kann man auch mit allen anderen Linealen und Schablonen nutzen. Das Kreppband sollte jedoch eine raue Oberfläche haben und nicht zu glatt sein.

    • Hallo Lesley,
      danke für den Hinweis! Das ist ein super Trick, um sich mal zu behelfen. Gerade für Anfänger, die noch nie Patchwork gemacht haben und nur mal ausprobieren wollen, ob ihnen das überhaupt Spaß macht. Es erscheint mir jedenfalls sinnvoller als die Sandpapier-Aufkleber. 🙂
      Liebe Grüße
      Katharina

      • Wir haben die schmalen Kreppbänder benutzt um unsere Pläne aufzuhängen oder auf dem Tisch zu fixieren und die Lineale damit rutschfest gemacht. Heute gibt es in allen Bereichen bessere Möglichkeiten, damals vor 20 Jahren war es einfach so. Am Anfang sicher eine Möglichkeit. Danke für Deine Antwort.

  7. Sewingangel

    Such mal nach ’seam gauge‘. Da findest du von Dritz oder Clover flexible Saummaße mit Inch-Einteilung.

  8. Liebe Katharina,
    Creative Grids Lineale sind wirklich klasse und ich benutze fast dieselben Größen. Ein mir ganz wichtiges Lineal fehlt aber, ein Stripology Ruler. Das ist so exakt und so eine Zeitersparnis, gerade wenn man Streifen, Rechtecke, Quadrate eines Stoffes mehrfach braucht, z.B. für Hintergrundstoffe. Man legt ja das Lineal z.B. für Streifen nur 1x auf, um mehrere Streifen gleichzeitig zu schneiden, dreht es um 90° und schon hat man Rechtecke, Quadrate, was man halt so braucht, ohne dass der Stoff bewegt werden muss. Einfach toll – ich möchte mein Stripology nicht mehr missen, auch wenn mich die Anschaffung auf Grund des Preises doch etwas Überwindung gekostet hat. Definitiv mein 2. wichtigstes Lineal.
    Wenn man viele HSTs trimmen muss, lohnt die Überlegung, die Nahtzugabe zu einer Seite zu bügeln und BlocLoc Lineale zu nutzen, das geht wirklich prima. Ansonsten bin ich auch eher der Auseinanderbügler ;o)
    Viele Grüße
    Cloudy
    PS: Toller Blog ! :o)

    • Danke, liebe Cloudy!

      Ja, der Stripology Ruler ist sicher eine feine Sache. Über die Anschaffung habe ich schon mehrmals nachgedacht. Du stößt da bei mir auf offene Ohren. Ich kann mir gut vorstellen, dass er ein hilfreiches Werkzeug beim Schneiden von Streifen ist. Vielleicht schreibe ich irgendwann noch mal einen Blogartikel über Spezial-Lineale. Da würde ich den Stripology Ruler auf jeden Fall erwähnen.

      Du hast recht, für Seitenbügler sind die BlocLoc-Lineale ganz bestimmt eine Überlegung wert. Ich bleib aber lieber beim Auseinanderbügeln. 😉

      Liebe Grüße
      Katharina

  9. Hallo Katharina, als ich mit Nähen anfing, habe ich nur mit cm-Linealen gearbeitet. Irgendwann hatte ich dann eine Inch-Anleitung und musste mir ein Inch-Lineal kaufen. Seitdem arbeite ich nur noch mit Inch, ich kann es mir anders gar nicht mehr vorstellen. Das ist alles eine Sache der Gewöhnung.
    Vielen Dank für deine tollen Artikel. Ich hab schon viel dabei gelernt.
    Viele Grüße Beate

    • Liebe Beate,

      mir geht es genauso. Ich überlege gerade, wann ich zum ersten Mal mit Inch gearbeitet habe… Vielleicht war es bei der Sew Together Bag?… Da müsste ich mal selber in meinem Blog-Archiv recherchieren. 🙂

      Es freut mich sehr, dass du meine Artikel gerne liest und immer mal etwas für dich mitnimmst. Das ist toll!

      Liebe Grüße
      Katharina

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