Fähnchen im Wind

Um den Sommer zu locken, habe ich vor drei Wochen eine Wimpelkette genäht. Im Urlaub zuhauf gesehen, war klar: So ein Gute-Laune-Schmuckstück brauchen wir unbedingt auch für unseren Garten. Also bunte Stoffreste zusammengesucht, Wimpel-Schablone ausgeschnitten, Schrägband hergestellt, alles ausgemessen und losgenäht.

Er ließ sich ja ganz schön bitten, der Sommer, aber jetzt ist er da, und wir können bei warmen Temperaturen im Garten liegen, ein leckeres Eis genießen und ganz entspannt zuschauen, wie die bunten Fähnchen im Wind schaukeln, wie ihre Schatten tanzen… und langsam dabei eindösen… Gibt’s was Herrlicheres?

Wie soll das Baby heißen?

Wenn so ein kleines Blog das Licht der Welt erblickt, braucht es natürlich einen Namen. Den zu finden, war gar nicht so leicht. Ich habe hin und her überlegt, bis es eines Morgens klick machte. Ich hatte gerade mein leuchtendgrünes Dublin-Shirt aus dem Schrank gezogen. Nicht das einzige, das ich besitze. Ich mag diese Farbe gerne. Wenn ich so darüber nachdenke, fing die Liebe zu Grün wohl an, als ich meinen Mann kennen lernte, der ein knallgrünes Auto fuhr.

Da stand ich nun in meinem grünen Shirt, schaute aus dem Fenster – bewölkter Himmel, aber Sonne. Passt schon, um eine Runde Fahrrad zu fahren, dachte ich. Aber Fahrrad heißt ja seit unserem Holland-Urlaub nicht mehr schnöde „Fahrrad“, sondern „fiets“. Ein bisschen herumgespielt und da war er, der Name…