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Nähmaschinen-Stories | Wenn das Schätzchen rumzickt …

Ich bin Katharina und seit 2012 vom Nähvirus befallen. – So würde ich mich im Stuhlkreis der Anonymen Sewaholics vorstellen. Ihr würdet „Hallo Katharina!“ sagen und mir dann aufmerksam und verständnisvoll zuhören, wie ich euch meine Story erzähle. Mein Thema wäre: „Wie ich zum Hirsch werden könnte, weil meine Nähmaschine nach 6-wöchiger Reparaturzeit immer noch genauso rumzickt wie vorher!“

Ich war stark, ich war wirklich stark, als ich sie in ihren Karton packte und zur Reparatur ins Nähgeschäft um die Ecke brachte. Das kann sich ja ein normaler Mensch gar nicht ausmalen, was das für einen Sewaholic bedeutet, wenn er sich von seiner geliebten „Nähma“ trennen muss. Drama ist noch untertrieben! Okay, ich bin anschließend drei Wochen an der Donau langgefietst und hatte kaum Gelegenheit, sie zu vermissen, aber weil ich mich so felsenfest darauf verlassen hatte, dass sie nach dem Urlaub fertig sein würde, war ich echt enttäuscht und am Boden zerstört, als es hieß: „Nee, die Maschine ist noch nicht wieder da. Tut uns Leid! Aber das kann nicht mehr lange dauern. Maximal eine Woche!“ Pah, Pfeifendeckel! Weitere 3 Wochen dauerte es, bis ich mich endlich ins Auto setzen konnte, um meine Maschine nach Hause zu holen.

Der erste Eindruck war gut. Laut Reparaturbericht wurde die Kontaktbuchse für den Anlasser ausgetauscht. Aber schon nach drei Tagen trat das alte, leidige Problem wieder auf: Mitten beim Nähen stürzt sie ab und reagiert auf nichts mehr. *seufz* Ich kann das Fußpedal treten, Knöpfe drücken, am Einstellrad drehen – Nix! Mein Schätzchen streikt! Es bleibt mir nichts anderes übrig, als sie aus- und wieder einzuschalten. Wenn ich Glück habe, funktioniert sie sofort und ich kann weiternähen. Hab ich Pech, piepst sie mich nervtötend an und blinkt mir den Fehlercode „F4“ entgegen. Dann hilft nur, ausschalten, einschalten, ausschalten, einschalten, ein bisschen auf dem Tisch rumrutschen, bis sie sich irgendwann wieder normal verhält. Kann sein, dass ich dann einige Stunden am Stück nähen kann; manchmal spielen wir das Spiel aber auch ein paar Mal am Tag. Echt kein Zustand!

Eigentlich liebe ich die Brother Innov-is 35 und die Hoffnung, dass wir das Problem noch in den Griff bekommen werden, habe ich längst nicht aufgegeben. Ich finde, sie ist eine tolle Maschine, auf der sich spielend leicht das Nähen erlernen lässt. Als ich sie im Anfänger-Nähkurs kennen lernte, war ich sofort verliebt und wollte keine andere mehr. Der automatische Nadeleinfädler ist ein Traum, auch das Auswechseln des Nähfußes, das Aufspulen des Unterfadens und Einsetzen der Spule geht wirklich superschnell und easy. Den stufenlosen Nähgeschwindigkeitsregler schätze ich genauso wie die Möglichkeit, manuell Stich für Stich rückwärtszunähen. Insgesamt 70 Stichprogramme, darunter ein sehr hübscher Herzchen-Zierstich – Was will man als Anfängerin mehr? 499 Euro habe ich damals für die Brother Innov-is 35 ausgegeben. … Nun muss ich sie also wohl oder übel erneut zur Reparatur wegbringen; zum Glück habe ich noch Garantie. Diesmal wird es mir aber nicht ganz so schwer fallen, denn was ein ordentlicher Sewaholic ist, der hat eine Ersatzmaschine.

Jaaa, ich habe die sechs Wochen Nähabstinenz nicht komplett durchgehalten! In Woche 5 reifte in mir der Entschluss, dass ich unbedingt eine Zweitmaschine brauche, schließlich nähe ich nicht mehr nur privat für mich und meine Lieben, sondern auch zum Verkauf. Und noch mal so lange auf’s Nähen verzichten – das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! Vom Service des Nählädchens um die Ecke herbe enttäuscht, habe ich die Nähmaschine diesmal online beim Nähpark bestellt. Ein Tag bevor ich meine Brother abholen konnte, wurde sie geliefert. Ich habe bisher noch nicht viel mit ihr genäht, schließlich wollte ich erst meine Alte auf Herz und Nieren prüfen, um sicher zu gehen, dass es auch wirklich vorbei ist mit „F4“, aber in den nächsten Wochen werde ich ja nun genug Gelegenheit dazu haben.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich mich diesmal für eine Pfaff entschieden habe. Hmm… Grundsätzlich wollte ich einfach mal was anderes ausprobieren, denn man weiß ja gar nicht, was man verpasst, wenn man immer bei ein- und demselben bleibt. Nachdem ich mir darüber klar geworden war, dass ich nicht einfach nur eine günstige Ersatzmaschine haben möchte, sondern eine mindestens gleichwertige, die meine Brother in bestimmten Punkten ergänzt, fiel meine Wahl auf die Pfaff Ambition Essential. Sie hat mit 20 cm einen größeren Stoffdurchlass als die Brother, sodass ich meinen 365-Tage-Quilt vielleicht doch in einem Stück quilten kann. Aus diesem Grund habe ich mir auch gleich einen passenden Quiltfuß mitbestellt. Pfaff wirbt auch damit, dass die Maschine dank des IDT-Obertransports jedes Material perfekt transportiert – egal, ob dünne Stoffe oder mehrere Jeanslagen – und tatsächlich habe ich den Eindruck, dass sie das besser kann als meine Brother. Das Stichbild war bisher absolut perfekt.

Weil das Thema Nähmaschinen & Co. für mich so spannend und interessant ist, habe ich mir überlegt, eine kleine Linksammlung dafür einzurichten. Ich fände es toll, beim nächsten Kauf einer Nähmaschine, Stick- oder Overlockmaschine auf den reichen Erfahrungsschatz anderer Nähbloggerinnen zurückgreifen zu können. Habt ihr Lust mitzumachen?

Ich freu mich! Jaa, ich freu mich …

… weil ein heißes, faules Sommerwochenende vor der Tür steht … weil heute liebe Freunde heiraten ♥ … weil gerade der leckerste Zitronenkuchen der Welt im Ofen backt und einen wunderbaren Geruch im Haus verströmt … weil die Blumen so prächtig blühen … weil ich gestern ein tolles Geschenk aus der Bloggerwelt im Briefkasten gefunden habe … weil ihr mich mit vielen, lieben Kommentaren zu meinem Quilt beglückt habt und die Windeltasche bei meiner Freundin so gut angekommen ist … weil sich die liebe Rebecca (Jakaster) über meine Überraschung zu ihrem Geburtstag gefreut hat … Weil’s mir heute einfach gut geht!

C. und M., ich wünsche euch beiden heute einen fantastisch schönen Hochzeitstag! ♥ Ich hoffe, euch gefällt die kleine Wimpelkette in euren Lieblingsfarben, die ich als Vorbotin geschickt habe. Wir freuen uns sehr auf die große Hochzeitsparty im Herbst! … Auch wenn ich immer noch nicht weiß, was ich bloß anziehen soll.

Liebe Ines, ich danke dir für diesen wunderschönen Geldbeutel! Da schreibe ich in einem Kommentar bei dir beiläufig, dass der Reißverschluss meines Portemonnaies kaputtgeht und du schickst mir einen Tag später dieses tolle Geschenk, du verrücktes Huhn! Weil du dich geärgert hast, dass du meinen Geburtstag verpasst hast, sagst du. Gibt’s denn sowas? Ich habe den Geldbeutel sofort in Betrieb genommen und freue mich jetzt immer, wenn mir beim Öffnen die schöne Michelle Obama entgegenlächelt.

Liebe Gesine, du hast gefragt, ob ich denn den Tee und das dänische „Nutella“ schon getestet hätte. Wo denkst du hin? Das muss ich doch erst noch eine Weile anschauen und mich daran freuen. Die Fanö-Sandflasche hat einen schönen Platz auf unserem Regal gefunden, und das grüne Freundschaftsband, das mag ich sehr!

Liebe Ina, du weißt, wenn du mir was mit Fiets drauf schenkst, muss ich hüpfen, tanzen, wie ein Honigkuchenpferd grinsen und es gleich bei Instagram posten. Danke für das Fahrrad-Armbändchen, das ich ganz oft trage, weil ich es so schön finde!

Liebe Sabine, Königin der verrückten Hühner, ich habe nicht schlecht gestaunt, als aus dem Elephant Love beim Auseinanderfalten noch Webbänder herauspurzelten. Typisch Contadina! So schöne Geschenke hast du mir in unserem Ostsee-Urlaub überreicht! Ganz und gar ohne, dass es dafür einen Anlass gegeben hätte. Aber so ist das mit den Geschenken aus der Bloggerwelt: Sie fallen überraschend vom Himmel, zaubern ein Lächeln ins Gesicht und machen glücklich, weil da jemand so lieb an dich gedacht hat.

Jaa, ich freu mich … und bin deshalb heute Gast bei Knuddelwuddels Freutag und Viktorias H54F.

Habt ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen!

Mittwochs mag ich: Gartenschönheiten

Mitte Juli und unser Garten steht in voller Blüte. Es ist eine Pracht und ein Sinnenspiel der Farben und Formen! Emsige Insekten bevölkern die Beete, Sonne und Blumen strahlen um die Wette. Jetzt den Sommer festhalten, die Eindrücke konservieren… für weniger luftige Tage!

Schade, dass es die Fotoprojekte „Beauty is where you find it“ und „Color me happy“ nicht mehr gibt. Ich vermisse sie schon eine Weile und heute besonders. Wie schön, dass aber das Frollein Pfau immer noch die Tradition pflegt, mittwochs zu sammeln, was wir mögen… Ich mag heute meine Gartenschönheiten!

 

Mein Shop ist eröffnet !

Während es in den letzten Tagen hier auf dem Blog recht still war, habe ich hinter den Kulissen auf Hochtouren weiter an meinem DaWanda-Shop gearbeitet. Nicht dass ihr denkt, ich wäre schon wieder im Urlaub gewesen! Nein, nein! Ich habe fleißig meine genähten Artikel fotografiert, beschrieben, ausgezeichnet und mich mit dem Verkaufswesen auf DaWanda vertraut gemacht. Und nun bin ich sehr froh und glücklich, verkünden zu können: Juhuu, der Shop ist offiziell eröffnet!!! Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, vorbeizukommen und euch umzuschauen.

greenfietsen.dawanda.com

Bisher umfasst mein Sortiment Einkaufstaschen, Utensilos bzw. Stoffkörbchen, Kosmetik- und Kleinkramtaschen sowie Stiftemäppchen, aber da soll in Zukunft noch mehr dazukommen. Der Anfang ist gemacht, und nun kann weiterentwickelt und aufgebaut werden. Ich freue mich sehr darauf. Eine riesengroße Freude und ein unglaublicher Motivationsschub waren übrigens meine ersten beiden Verkäufe am letzten Samstag. Ratet mal, wer meinen ersten Artikel gekauft hat! Na klar: Sabine Contadina! Welchen der 12 Artikel aus der Startaufstellung sie sich geschnappt hat, brauche ich euch aber nicht zu sagen, oder?

Ich bin gespannt, wie euch mein Shop gefällt. Feedback und konstruktive Kritik sind natürlich immer sehr willkommen!

Edit: DaWanda gibt es seit 2018 nicht mehr. Mein Shop ist zu Etsy umgezogen. Alle Links, die ehemals zu DaWanda führten, werden nun automatisch zu Etsy umgeleitet.

Töröö, die Blog-Schnitzeljagd ist beendet und der Glückshubschrauber gelandet !

Herzlichen Glückwunsch allen Schnitzeljägern, die mit Stirnlampe durch’s greenfietsen-Blogdickicht gerobbt sind, sich mühevoll durch alte Postings gewühlt, fleißig Buchstaben gesammelt und dabei einen Stall voll Fahrräder gefunden haben. Ihr habt das toll gemacht!!! ♡ Bitte verzeiht mir, dass ich euch mit diesem niederländischen Lösungswort „fietsenstalling“ ein wenig verwirrt habe, aber alles andere wäre einfach zu einfach gewesen.

Ich danke euch ganz herzlich für’s Mitmachen, die  Glückwunsche zu meinem 1. Bloggeburtstag, für all die lieben, herzerwärmenden und motivierenden Worte, Streicheleinheiten und Knuddler! Danke, liebste Sabine, für den wahnsinnig schönen Post, den du mir gewidmet hast und der mich wirklich sprachlos gemacht hat! Danke auch, liebe Ina, für das witzige Fiets-Armbändchen, das du für mich genäht hast und das schon fleißig getragen wird.

Ein dreifaches Dankeschön geht auch an meine lieben Bloggerfreunde *nane, Che Vaux CV und stitchydoo, die mir von ihren Amsterdam-Besuchen und Niederlande-Urlauben als Ergänzung zu meinen Fotos diese schönen „Fietsenstallingen“ zur Verfügung gestellt haben. Schaut mal, da geht einem doch das Herz auf! Es heißt, in Amsterdam gäbe es mehr Fahrräder als Einwohner, und die müssen ja auch irgendwo parken. Klar, auf’m Fahrradabstellplatz, dem Fietsenstalling!

So, nun aber ohne Umschweife zur Auslosung und zu den Gewinnerinnen der Blog-Schnitzeljagd. 36-mal wurde das richtige Lösungswort eingereicht. Viele lieb gewonnene Bloggerkolleginnen und treue Leserinnen haben mitgemacht. Puh, war ich froh, dass nicht ich die Auswahl treffen musste, sondern dass das der Zufall übernahm – in enger Zusammenarbeit mit dem unparteiischen und unbestechlichen Mr. Greenfietsen, der als Modellfliegerpilot für die Auslosung angefragt wurde. Klar hat er da sehr gerne mitgemacht.

Für jede erfolgreiche Schnitzeljägerin haben wir einen Loszettel auf den Rasen gelegt – vorher natürlich verdeckt gemischt -,  so dass weder ich, noch Mr. Greenfietsen wusste, welcher Zettel für welche Teilnehmerin stand. Damit die Blätter beim  Hubschrauber-Landeanflug nicht zu sehr aufwirbelten, haben wir sie mit Steinen beschwert. Und dann ging’s los. Als erstes landete der ferngesteuerte Glückshubschrauber auf… und das kann ich wirklich immer noch nicht fassen …

… AnnL318, die als zwölfte das richtige Lösungswort genannt hat. Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe! Jetzt musst du bestimmt auch lachen, oder? Haben wir beide doch erst vor kurzem festgestellt, dass wir außer dem Nähen und Bloggen eine weitere Gemeinsamkeit haben, 😉 Wieder in der Luft landete der Glückshubschrauber auf dem zweiten Zettel:

Arctopholos!!! Herzlichen Glückwunsch, liebe Helga! Du warst die zehnte, die das Lösungswort raushatte, und darfst dir als zweite einen Gewinn aussuchen. Ich gratuliere dir ganz herzlich und drück dich feste! … Einmal durfte der Glücksheli noch, und bei seinem letzten Flug über unseren von der Sonne verbrannten Rasen landete er tatsächlich auf der lieben…

… Katherina von stitchydoo!!! Juhuu! Auch dir gratuliere ich ganz herzlich, liebe Katherina, und danke dir für’s Mitmachen, für’s Blogdurchforsten und für die wunderbare Foto-Leihgabe!

In der Reihenfolge der Landungen dürft ihr nun eure Preise aussuchen. Als erste Gewinnerin hat AnnL318 die volle Auswahl. Helga darf als zweites aussuchen, und der verbliebene Gewinn geht – ob du willst oder nicht – an dich, Katherina!

Allen, auf denen heute kein Glückshubschrauber gelandet ist, möchte ich sagen: Bitte nicht traurig sein! Spätestens im November gibt es hier wieder eine Verlosung, und zwar eine riesengroße, denn dann geht die Fuchs-Linkparty zu Ende und es soll viele, viele, schöne Gewinne geben! Mal sehen, ob ich bis dahin ein paar Sponsoren auftreiben kann. Die Gewinne dieser Verlosung wurden nicht gesponsert, sondern von mir gekauft… auch immer wichtig, zu sagen, wegen Schleichwerbung und solchen Geschichten … genauso selbst gekauft übrigens wie der süße Hanni-Hase, den viele vor ein paar Tagen in meiner Machtzentrale bewundert haben. Nicht, dass ihr denkt, ich hätte das Langohr selbst genäht. Nee, nee, den habe ich im Shop von *nane gekauft!

Habt ein schönes Wochenende,
sonnige Glückshubschrauber-Grüße!

Eure Katharina

*****
Nachtrag:

AnnL318 hat sich, bevor sie in den Keller gegangen ist, um den Schnaps zu holen,  für das Stoffpaket entschieden. Nun bist du an der Reihe, liebe Helga!  …  So, Helga hat also Paket 2 mit Block, Karten und Stempel ausgesucht. Das heißt: Paket 3 Blogplaner + Briefumschläge gehen an dich, Katherina! Ich hoffe, es gefällt dir!

Ach, wie schön! Alles verteilt, und hoffentlich alle ein bisschen fröhlich gemacht.

Für dich, Sabine ! ♥ Meine Machtzentrale !

Liebe Sabine,

heute wird dein schöner Blog Contadina’s way 1 Jahr alt, und ich freue mich sehr, dass ich fast von Anfang an als Leserin dabei war. Meinen ersten Kommentar habe ich unter deinem fünften Post gefunden, und soll ich dir mal was sagen: Die Big Money Bag habe ich immer noch nicht genäht! Noch etwas anderes habe ich bis heute aufgeschoben: dir meine Machtzentrale, mein kleines Nähreich, zu zeigen und zu deiner tollen Linkparty zu schicken.

Wie oft hast du mich wohl danach gefragt? Immer habe ich geantwortet: „Ja, kommt noch“ und dachte so bei mir „Erst mal renovieren, andere Farben an die Wände, alles hübscher machen!“ Aber eigentlich stehst du ja gar nicht so auf Schöner-Wohnen-Glanzbilder, sondern magst das Ungeschminkte, Unverstellte, den Menschen dahinter. Deshalb schenke ich dir heute zu deinem 1. Bloggeburtstag meine kleine greenfietsen-Machtzentrale.

Beginnen wir mit meiner Pinn- und Magnetwand. Hier sammle ich liebe Bloggerpost, wobei schon längst nicht mehr alle Karten und Briefe Platz finden. Die Anordnung ändert sich also ständig. An meiner Pinnwand befestige ich mit Stecknadeln kleine Stücke meiner Stoffe. Das inspiriert mich und hilft mir beim Kombinieren. Aufmerksame Blogleser entdecken natürlich sofort das hübsche Fahrrad-Lesezeichen, das du mir geschenkt hast, und mein Blogbuch, in das ich meine Ideen und Gedanken hineinkritzele. Apropos, was macht denn deins?

Meine Machtzentrale ist ein sich ausdehnendes Universum, das ständig neue Gestalt annimmt. Angefangen hat es mit einem Tisch, zwei Schubladen und einem Regalboden, inzwischen sind es zwei ganze Kommoden und ein großes, weißes Regal. Auf diesem Regal stehen viele meiner selbst genähten Täschchen, aber auch Geschenke aus der Bloggerwelt und Gekauftes; dazwischen Nähzubehör und Materialien wie Webbänder, Knöpfe, Vlieseline und ein Stapel abgetragener Jeanshosen, die noch auf coole Upcyclingideen warten. Rechts kannst du übrigens sehen, dass ich einen kleinen Scheren-Spleen habe. Ja, ich bin verrückt nach Scheren!

Zwei geliebte Ordnungshelfer: mein Hotel Garni, das mir der Heimwerkerkönig gebaut hat und nicht nur den Garnrollen, sondern auch meinen Washi Tapes ein Zuhause gibt, sowie mein selbst genähter Jeans-Organizer, in dem die Anleitungen aktueller Nähprojekte stecken. Ich liebe clevere Ordnungssysteme und strebe ständig nach neuen, besseren Möglichkeiten, die Dinge zu sortieren, aufzubewahren und zur Verfügung zu halten, am liebsten so, dass ich sie immer sehen kann. Materialien, die in dunklen Kisten lagern, bieten mir keine Inspiration.

Auch wenn es auf dem Foto wegen des Gegenlichts nicht so aussieht, mein Nähatelier unter’m Dach ist ein sehr heller Raum, in dem sich wunderbar arbeiten lässt. Auf dem Tisch steht eigentlich meine Nähmaschine, eine Brother Innovis 35, die aber leider immer noch nicht von der Reparatur zurück ist *seufz*, und die du dir deshalb jetzt einfach mal dazudenken musst. Falls du dich fragst, was sich da auf dem Boden neben meinem Stuhl befindet: Das ist eine große Kalebasse – ein ausgehöhlter, getrockneter Kürbis – in den meine Fadenreste und Nähabfälle wandern. Hinter mir, gerade nicht im Bild, stehen meine Bügelstation und die zweite Kommode.

In den beiden Kommoden lagere ich meine Stoffe, meinen angefangenen 365-Tage-Quilt, und weiteres Nähzubehör. Eigentlich finde ich es ja viel schöner, wenn Stoffe gut sichtbar in offenen Regalen liegen, aber weil sie in meinem hellen Nähzimmer sonst ausbleichen – die Sonne ist ja wirklich gnadenlos! – bewahre ich sie lieber im Schrank auf. Ab und zu krame ich alle Stoffe heraus und sortiere sie nach Farben – baue einen grünen Stapel, einen blauen, einen rot-pinken – aber das hält meist nicht lange.

Weil mein Nähtisch recht klein ist, schneide ich Stoffe oft auf dem Boden zu oder weiche auf einen anderen Tisch aus, den ich früher vor allem zum Basteln, Malen und Werkeln benutzt habe. Heute liegen dort Schneidematte, Lineal, Rollschneider, Stoffe aktueller Nähprojekte, Schnittmuster und natürlich Frida Fuchs, die alle meine Arbeitsschritte genau bewacht und mir Gesellschaft leistet.

Auch Ellie Phant schaut mir immer gerne beim Nähen zu. Ich soll dir übrigens einen schönen Gruß von ihr bestellen! Sie gratuliert dir auch ganz herzlich zum 1. Bloggeburtstag! Ja, und damit sind wir auch am Ende unseres kleinen Rundgangs durch meine Machtzentrale angelangt. Ich hoffe, du hast es genossen und feierst heute noch schön mit all deinen lieben Lesern und Freunden. Ich möchte dir zum Schluss nur noch sagen: Ich bin sehr glücklich, dass wir uns kennen gelernt haben – erst in der Bloggerwelt, dann auch im echten Leben – und wünsche dir, mir und uns noch viele tolle Contadinasway-Jahre! Bleib wie du bist, Big Sista! Du bist genau richtig so!

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