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Remember the times – Mein erstes Nähwerk

Erinnert ihr euch noch an euer erstes Nähwerk? … Als ich bei der lieben Ulrike von Seenadel vor ein paar Wochen ihr Posting „Mit dieser Eule fing alles an“ las, musste ich sehr schmunzeln, denn zufälligerweise war auch bei mir das allerallererste Genähte eine Eule! Kaum zu glauben, was!? Da nun in diesen Tagen auch Susanne von mamimade nach dem ersten Nähwerk fragt und man dieses verlinken darf, dachte ich mir: Das ist doch jetzt die Gelegenheit, euch mal meine „Leipziger Eule“ zu zeigen. Alles andere als perfekt, der kleine Vogel, aber etwas ganz Besonderes für mich.

2012 erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch und besuchte einen Anfänger-Nähkurs. Schon nach der ersten Stunde war ich Feuer und Flamme. Ich wusste sofort, dass das Nähen mein Hobby und meine Leidenschaft wird. Eilig wurde eine Nähmaschine angeschafft. Noch bevor ich überhaupt Stoffe besaß, nähte und improvisierte ich mit ausrangierten Klamotten. So entstand auch die kleine Eule aus alten Blusen und Stoffresten, die ich in meiner Bastelkiste fand. Und als hätte ich geahnt, dass ich ein paar Monate später anfangen würde, einen Nähblog zu schreiben, hielt ich meine ersten Nähversuche sogar mit der Kamera fest.

Verrutschte Stoffe, katastrophal aussehende Zickzacknähte, selbst zusammengeschusterter Schnitt – Jaaa, eine Schönheit war die Eule nicht gerade, aber ich war trotzdem so stolz auf mein erstes Nähwerk, dass ich sie freudig verschenkte, als wir Freunde in Leipzig besuchten. Aus diesem Grund ist sie auch als „Leipziger Eule“ in meine persönliche Nähgeschichte eingegangen. Zum Glück habe ich mittlerweile das wunderbare Vliesofix entdeckt und tue mir mit Applikationen nicht mehr so schwer.

Falls ihr auch Lust habt, euer erstes Nähwerk zu zeigen, Susannes Sammlung ist noch fünf Tage zum Verlinken geöffnet. Auch in meinem Bloggeburtstags-Lostopf ist noch jede Menge Platz! Vielleicht habt ihr ja Lust, auf Schnitzeljagd zu gehen!?

Schnitzeljagd zum 1. Bloggeburtstag

Mensch, ist das Baby gewachsen! Heute vor genau einem Jahr habe ich mein erstes Posting hier auf greenfietsen geschrieben. Mit einer Collage in Grün habe ich vorsichtig meinen Fußzeh in die Bloggerwelt gestreckt und – höflich wie ich bin – gleich erklärt, wie ich überhaupt auf meinen Namen kam. Seitdem ist eine ganze Menge Wasser die Donau hinabgeflossen.

Ich habe 131 Postings veröffentlicht, 3845 Kommentare freigeschaltet (viele selbstverständlich von mir selbst), am laufenden Band Neues gelernt, gelacht, gestaunt, mich ausgetauscht, viele liebe Leser/innen gewonnen und Bloggerfreunde kennen gelernt. Das hätte ich mir vor einem Jahr in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Grund genug, zu feiern und Dankeschön zu sagen.

Habt ihr als Kinder auch so gerne Schnitzeljagd gespielt? Kleine, zusammengefaltete Zettel mit Hinweisen versteckt, die zu einem Schatz führen – zu einem Plastiktierchen, einem Leuchtflummi oder einer Tüte Colafläschchen? Nicht nur an Geburtstagen, auch an gewöhnlichen Nachmittagen hieß es bei uns Drittklässlern öfter mal: „Mach drei Schritte nach links, dann 5 nach rechts und kuck unter den Stein!“

Die Liebe zur Schatzsucherei habe ich mir bis heute bewahrt, und so bin ich nicht nur ein Geocaching-Fan, sondern schicke Mr. Greenfietsen auch gerne mal auf die Suche nach seinem Weihnachtsgeschenk. Natürlich sind meine Rätsel mittlerweile anspruchsvoller geworden.

Deshalb habe ich mir anlässlich meines 1. Bloggeburtstags für euch eine Blog-Schnitzeljagd ausgedacht. In 10 Postings habe ich Buchstaben versteckt, die hintereinander geschrieben ein Lösungswort aus 15 Buchstaben ergeben. Diese Buchstaben stehen nicht im laufenden Blogtext, sondern befinden sich riesengroß am Ende des jeweiligen Posts. Sie sind also nicht zu übersehen. Damit ihr wisst, wo ihr überhaupt suchen müsst, gebe ich euch Hinweise. Alte greenfietsen-Hasen wissen wahrscheinlich sofort, welcher Post gemeint ist, wer noch nicht so lange mitliest, darf sich gerne der Suchmaschine in der Sidebar bedienen.

Habt ihr das Lösungwort, schreibt es bitte unter diesen Blogpost in einen Kommentar, und ihr hüpft automatisch in den Lostopf. Kommentare, die das Lösungwort beinhalten, werden allerdings nicht sofort, sondern erst nach Ablauf der Aktion am Freitag, den 27. Juni 2014 freigeschaltet, sonst wäre ja gleich alles verraten und das Spiel dahin. Alles klar? Falls nicht, fragt ruhig noch mal nach. Und hier kommen die Hinweise:

1.  Dieser Mann hat viele Frauenherzen höher schlagen lassen. Ein „Crochet Man“, ein Kerl, der häkelt, wo gibt’s denn so was? Na hier auf dem Blog, und da findet ihr auch den 1. Buchstaben des Lösungsworts!

2. Ich liebe Jeans-Upcycling, deshalb musste diese witzige Idee unbedingt mal ausprobiert werden: Ein *hust* aus einem alten Hosenbein.

3. Wenn es nach der Anzahl der Seitenaufrufe und der Kommentare geht, ist dies mein erfolgreichster Blogpost aller Zeiten. Kein Wunder, spielt ja auch ein Fuchs die Hauptrolle!

4. „Relax“ war mein Motto im letzten Sommer. Zur Neon-Elaine brauchte ich unbedingt coolen Schmuck, und deshalb habe ich mir diesen genäht und gebastelt.

5. Eine eigenwillige Signora, sag‘ ich immer! Diese Sommertasche liebt Blumen, die Farbe Rosa und das Meer, und sie verrät euch gleich zwei Buchstaben des Lösungsworts.

6. Unglaublich, was man aus einer alten Hängematte noch machen kann. Nicht nur für Hippies eine coole Idee, finde ich.

7. Dieses Shirt war das erste, das ich mit meiner Ovi genäht habe. Halsausschnitt und Ärmel sind zwar ein bisschen eng, aber die Tulpen mag ich sehr.

8. Aloha he! … Muss ich noch mehr sagen? Zwischen Baumwolle, Daunen und Federn findet ihr die Lösungsbuchstaben Nr. 12 und 13.

9. Als Emma den Taschenspieler-2-Sew-Along ausrief, war mir klar: Da möchte ich mitmachen. Vier Taschen konnte ich mitnähen, und in einer habe ich den vorletzten Buchstaben versteckt.

10. Ich liebe es, meinen Taschen Namen zu geben. Dieses Flip-Flop-Täschchen hat ihren Spitznamen von einer Kult-Fernsehserie aus den 80ern.

Ich war kräftig einkaufen und habe diese drei Pakete für euch zusammengestellt. Damit auch Leser, die keine Nähnerds sind, etwas Attraktives finden, habe ich nicht nur in der Stoffabteilung, sondern auch in der Papeterie geshoppt. Ich hoffe sehr, euch gefällt, was ich ausgesucht habe:

1.   „I love to blog“- Din A5 Blogplaner + 10 Triangle Briefumschläge

2.   Notizblock „Ahoi Matrose“ Din A6 + kleiner Stempel „Ja, bla bla“ + 4 Postkarten

3.   5 Stoffe im greenfietsen-Style, etwa im Fat-Quarter-Format + 1 m Webband Sweet Tulips

Du kannst mitmachen, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist und in Deutschland, Österreich, Schweiz oder in der EU wohnst. Die Aktion geht bis zum 27. Juni 2014 22:00 Uhr. Im Anschluss werden unter allen Teilnehmern drei Preise verlost, die nicht in bar ausgezahlt werden. Derjenige, der als erster aus dem Lostopf gezogen wird, darf sich als erster einen der drei Preise aussuchen. Der zweite Gewinner hat die Wahl zwischen den beiden verbliebenen Preisen, und der zuletzt gezogene Teilnehmer bekommt den übrig gebliebenen Preis.

Wer mitmacht, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name hier auf dem Blog veröffentlicht wird. Bitte verseht euren Kommentar mit einer Kontaktmöglichkeit (Blog-Link oder Mailadresse), damit ich euch über euren Gewinn informieren kann. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

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Während ich dieses Posting schrieb, hat mich Sabine mit einem unglaublichen Geschenk überrascht. Ich bin gerührt, sprachlos, dankbar… ohne Worte… Vielleicht wollt ihr selbst mal schauen. Hier entlang…

http://www.contadinasway.blogspot.de/2014/06/happy-birthday-sista.html

 

Warum es so schön ist, Bloggerfreunde in echt zu treffen!

Bevor ich euch weiter von unserer Donau-Radreise erzähle, muss ich unbedingt den Bericht von meinem Blogger-Blindholiday dazwischenschieben. Ganz frisch sind die Eindrücke, in meinen Schuhen knirscht noch der Ostseesand und ja, ich geb zu, ich bin heute ziemlich müde. Wenn drei bzw. fünf Bloggerinnen zusammenkommen, gibt’s viel zu bequatschen, gerne auch mal bis in die tiefe, tiefe Nacht hinein. Ob Rums-Eule oder nicht, geschlafen werden kann zuhause, gell Sabine!?

Was als spinnerte Idee und Kommentarspäßchen begann, wurde in den letzten vier Tagen Wirklichkeit. Sabine von contadinasway und ich trafen uns in einem ICE in Frankfurt/Main und fuhren gemeinsam in den hohen Norden zu Gesine von Allie & me Design. Einen Tag lang hat die Zugreise gedauert, aber sie hat sich gelohnt! Als wir am Abend auf dem Hafensteg an der Flensburger Förde standen, konnten wir es alle drei nicht glauben: „Haben wir das jetzt wirklich gemacht? Stehen wir jetzt wirklich hier nebeneinander an diesem schönen Ort? Kneif mich mal einer! Schon ganz schön verrückt, oder?“

Ja, irgendwie schon verrückt, denn wir kannten uns ja nur über unsere Blogs und E-Mails, also rein virtuell. Nicht mal telefoniert hatten wir vorher. Und dann gleich vier gemeinsame Tage zu planen, das würde doch so manch einer „ziemlich mutig“ finden. Aber ich denke, ich kann für uns alle drei sprechen, wenn ich sage, dass wir uns sofort sympathisch und vertraut waren. Ungefähr anderthalb Tage hat es gedauert, bis ich mein bisheriges Bild von Gesine Elfenohr und Sista Sabine mit meinen neuen Eindrücken zu einem komplexen Ganzen zusammengepuzzelt habe. Und was soll ich sagen? Wer die beiden „verfolgt“, ahnt es sicher: In Wirklichkeit sind die zwei noch viel, viel großartiger und liebenswerter als man ohnehin beim Lesen ihrer Blogposts und Kommentare vermutet.

Viele gute Gespräche weit über Bloggerthemen hinaus, unzählige lustige Momente, gemeinsames Stoffe-Shoppen, ein Ausflug mit dem Schiff nach Glücksburg, Makrelen-Brötchen-Futtern beim Odinfischer und Spielen mit den Elfenkindern – Ich habe viele wunderbare Erinnerungen als Schatz mit nach Hause genommen und bin sehr glücklich darüber, dass ich diese virtuellen Bloggerfreundschaften in die 1.0-Realität holen durfte. Danke, es war so schön mit euch! Und danke, Gesine, für deine Gastfreundschaft! Jetzt weiß ich, dass du – auch wenn sie nicht immer sichtbar sind – tatsächlich Elfenohren hast!

Ein tolles Highlight dieses Ostsee-Bloggertreffens war der lustige Abend zu fünft mit Miss MiFeFe und AnnL318. Es war eine riesengroße Freude, auch diese beiden mal in echt kennen zu lernen. Miss MiFeFe hat mich in meiner Blogger-Anfangszeit getaggt, was mir eine große Ehre war und hier nachzulesen ist, und festzustellen, dass ich mit AnnL318 neben dem Nähen und Bloggen noch eine ganz andere Gemeinsamkeit habe, war ebenfalls großartig! Auch meine Anna hat sich sehr gefreut, an diesem Abend Flensburger Seeluft schnuppern zu dürfen. Beinahe wäre sie samt ihrer Besitzerin ins Hafenbecken gefallen, weil die ja unbedingt Faxen machen musste, aber zum Glück ist nichts passiert.

Falls ihr nun darüber nachdenkt, auch mal eine Bloggerfreundin persönlich zu treffen: Nix wie ran! Ich kann euch sagen: Es ist spannend, es ist lustig und in jedem Fall eine riesengroße Bereicherung! Und mal ehrlich… Stundenlang über Bloggerzeug und Nähkram fachzusimpeln… Wann hat man dazu schon mal die Gelegenheit?

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PS: Stellt euch vor, meine Nähmaschine ist nach 5 Wochen immer noch nicht von der Reparatur zurück. Es wird also noch ein wenig dauern, bis ich meine neuen Erinnerungsstöffchen vom Bild oben rechts vernähen kann. Was meint ihr? Wieder typische greenfietsen-Stoffe ausgesucht?

PPS: Es ist doch immer interessant, wie ein gemeinsames Erlebnis von der anderen Seite gesehen und empfunden wird. Hier für alle Neugierigen die wunderbaren Berichte der anderen Mädels Gesine, AnnL318,  Sabine und Miss MiFeFe.

Edit: Ganz frisch geschlüpft ist die neue Urlaubslinkparty beim Nähfrosch, wohin ich diesen Blogger-Ostsee-Kurzurlaub gleich mal schicke.

Meer seh’n | Blind Holiday an der Ostsee

„Hat die’s gut“, werdet ihr jetzt sicher denken. Ja, es ist nicht von der Hand zu weisen… Eben gerade erst vom Fietsabenteuer zurückgekehrt, sitze ich schon wieder vor meinem Reisegepäck und frage mich „Hab ich auch alles?“ Tja, was braucht man für einen viertägigen Kurzurlaub an der Ostsee, der auch gleichzeitig das erste Bloggertreffen sein wird? Auf jeden Fall ein Stück Schoki, denn ein bisschen aufgeregt bin ich schon. Schließlich macht man nicht alle Tage „Blind Holiday“ mit Bloggerfreundinnen, die man noch nie vorher getroffen hat. Ob Gesine tatsächlich Elfenohren hat, und ob Sabine auch in Echt so eine lustige und herzliche Person ist? Ich bin sehr gespannt und werde es euch berichten. Bis dahin!

365-Tage-Quilt – der Mai

Der Mai stand ganz im Zeichen unseres 3-wöchigen Fahrradurlaubs. Statt fleißig am Quilt weiterzunähen, habe ich mich auf den Sattel geschwungen und bin zusammen mit meinem Mann an der Donau entlang geradelt. Ein tolles Erlebnis und eine wunderbare Reise, von der ich zur Erinnerung ein Stück Stoff für meinen 365-Tage-Quilt mitgebracht habe. Wie es der Zufall will, sind wir im wunderschönen Krems in Österreich an einem kleinen Stoff- und Kurzwarenladen vorbeigefahren, und dort fand ich das perfekte Souvenir: einen Rosenstoff.

Dieser tüddelige Stoff wird mich immer an unser Hotel in Krems erinnern. Vollgestopft mit Antiquitäten und Nostalgiekitsch, mit alten Puppen, gestickten Spruchweisheiten und Micky-Maus-Handtüchern hatten wir das Gefühl, in einem kuriosen Museum zu übernachten. Es war einfach großartig. Wir hatten sehr verschiedene Unterkünfte auf unserer Radreise – vom Privatzimmer, der einfachen Frühstückspension und einer jugendherbergsähnlichen Bleibe bis hin zum luxuriösen 4-Sterne-Hotel – aber die „Alte Post“ in Krems wird uns in ganz besonderer Erinnerung bleiben.

Wenn ihr mal lunzen wollt, welche Fortschritte die anderen 365-Tage-Quilterinnen gemacht haben, empfehle ich euch einen Blick auf Ulis Pinterestboard. Es lohnt sich! Beim nächsten Mal zeige ich euch dann auch, wie sich das kitschige Rosenstöffchen in meinem bunten Quilt macht.

Neuanfang nach dem Fietsabenteuer

So schnell sind drei Wochen um. Hallo, da bin ich wieder! Zurück von unserer wunderbaren Fahrradreise, die uns vom bayrischen Donauwörth über Regensburg und Passau bis nach Linz, Krems und schließlich nach Wien geführt hat. 678 Kilometer sind wir an der Donau entlang geradelt. Jeder Tag war anders, aufregend und voller Überraschungen. Es gibt eine Menge zu erzählen. Das könnt ihr euch sicher denken.

Eigentlich sitze ich im Geiste immer noch auf meinem Fiets, trete kräftig in die Pedale, spüre den Wind und die Sonne auf mir und radle über Donau-Deiche, durch unberührte Auenlandschaften, an Gerstefeldern, Kartoffeläckern und bunten Blumenwiesen vorbei, durch Wälder, verschlafene Dörfer und trubelige Städte. Gar nicht so leicht, nach dieser wunderbaren Auszeit wieder in den täglichen Tritt zurückzufinden, wieder drinnen am Schreibtisch zu hocken statt den ganzen Tag draußen zu sein, wieder das Vertraute und Gewohnte zu sehen statt jeden Tag etwas Neues.

Für mich ist die Zeit nach dem Urlaub irgendwie magisch, ein bisschen wie ein kleiner Neuanfang. Ich möchte am liebsten alles festhalten, nicht nur die schönen Erlebnisse und Erinnerungen, sondern auch die neuen Einsichten und Aussichten, die ich durch die Distanz vom Alltag gewonnen habe. Es tut immer gut, mal eine Zeitlang weg von allem zu sein, zu reisen, sich anders zu erleben, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, Gewohnheiten zu hinterfragen und Prioritäten neu zu setzen. Raus aus dem Hamsterrad, sich fragen: Was ist mir wirklich wichtig? Wie möchte ich leben?

Schon nach der ersten Woche unserer Donau-Radreise habe ich ihn gespürt, den frischen Wind im Kopf, der mir sagte: Lass mal locker! Tu mehr Dinge, die dir wirklich wichtig sind! Verschwende keine Zeit mit Halbherzigkeiten! … Über das Bloggen habe ich nachgedacht und festgestellt, dass ich auch hier Dinge ändern und für mich verbessern möchte. Aber das erzähle ich euch demnächst mal genauer in meinem Posting „I love to blog“ im Rahmen der short stories.

Ansonsten sind mir natürlich beim Radfahren wieder viele neue Ideen zugeflogen, die ich alle fleißig in der Jackentasche gesammelt habe und euch peu à peu präsentieren möchte. Wenn nur endlich mal meine Nähmaschine aus der Reparatur zurückkommen würde! *seufz* Aber in der Zwischenzeit kann ich euch ja noch ein bisschen von unserer Reise erzählen und mehr Fotos zeigen. Habt ihr Lust?