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7 Fakten über mich

„Komm! Nimm lieber die 7, bevor noch jemand mit den 20 Fakten um die Ecke kommt“, dachte ich so bei mir, als Frauke von „Fräuleins wunderbare Welt“ mir erzählte, dass sie mich nominiert hat. Besonders enthusiastisch hat sie mir die Aktion ja nicht verkauft. Die liebe Frauke hat keinen Zweifel daran gelassen, dass sie selbst kein Riesenfan davon ist. Aber genau deshalb habe ich Lust bekommen, mitzumachen. Ob sie mich mit dieser Masche nur einfach ganz geschickt geködert hat? Es ist ihr gelungen.

 

(1.)   Ich bin kein Nähprofi, auch wenn das oft angenommen wird. Ich habe mir im Herbst 2012 den Traum erfüllt und mich zu einem Anfänger-Nähkurs angemeldet. Schon nach der ersten Stunde wusste ich: Das ist mein Hobby, das wird meine Leidenschaft, und niemand im Kurs benutzt so viele Stecknadeln beim Zusammenheften wie ich! Beim Nähen lernt man nie aus; ich habe ständig die Möglichkeit, etwas zum 1. Mal auszuprobieren und darüber ein kleines oder großes Erfolgserlebnis zu bekommen. Das finde ich toll. Wenn mir ein Nähwerk gelungen ist, bin ich immer noch genauso fasziniert und stolz wie vor zwei Jahren, als ich mir die erste selbst genähte Tasche über die Schulter hängen konnte. Nähen macht mich glücklich.

(2.)   Beim Nähen brauche ich etwas auf die Ohren: Musik, Hörspiele, verschiedene Podcasts wie Interviews, Reisereportagen, Features über gesellschaftliche Themen oder Hörbücher und Kabarett-Programme. Ich sauge alles auf! Wenn ich nicht gerade meinen Grips anstrengen und mich auf eine neue Anleitung konzentrieren muss, lasse ich mich gerne auf diese Weise unterhalten und informieren. Für einen guten Podcast- oder Hörbuch-Tipp bin ich immer dankbar.

(3.)   Manchmal werde ich gefragt, ob ich Kinderbuchautorin bin, weil ich es mag, Geschichten und Charaktere zu erfinden. Fritzi, Freddi und Flori zum Beispiel. Nein, bin ich nicht, aber ich habe viele Jahre freiberuflich als Pädagogin gearbeitet und diesen Job sehr geliebt. Texte habe ich immer geschrieben. Auch für Kinder.

(4.)   Ich besitze seit einem halben Jahr ein Smartphone. Nachdem nun die Phase der ersten Verliebtheit vorbei ist, lasse ich diesen kleinen Zeitfresser und Aufmerksamkeitsdieb öfter mal wieder in der Ecke liegen. Im Sommerurlaub habe ich mein Handy zum Beispiel bewusst zuhause gelassen. Kein Internet, keine sozialen Medien, komplett offline! Ich weiß, für viele von euch unvorstellbar. Aber ich sage euch: Macht das mal! Es tut so gut! … So nützlich die mobilen Computer auch sind – gerade für uns Blogger – für mich muss es auch Auszeiten davon geben. Damit ich meine Umwelt und die Menschen um mich herum bewusst wahrnehmen kann und damit wundervolle Situationen entstehen können, die das Smartphone kaputt gemacht oder verhindert hätte. Man kann einfach nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Kennt ihr eigentlich schon das NoPhone? Also das würde ich auch mit in den Urlaub nehmen.

(5.)   Manchmal fällt mir die Decke auf den Kopf, und dann muss ich raus, mich bewegen. Am liebsten fahre ich dann Fahrrad. Das ist mein Ausgleich und mein Sport. Jetzt im Winter fehlt mir das Fahrradfahren sehr. Aber unter 10 Grad bei kaltem Wind und Nieselregen bin ich machtlos gegen meinen inneren Schweinehund. Da wickle ich mir lieber einen dicken Schal um den Hals und gehe eine große Runde spazieren.

(6.)   Wenn der Kopf beim Fahrradfahren im Leerlauf ist, fliegen mir schnell Ideen zu. Oft fällt es mir dann schwer, diese Ideen auch einmal liegen zu lassen und nicht sofort in die Tat umzusetzen. Dann greife ich zu meinem Blog-Notizbuch und schreibe meine Ideen für später auf.

(7.)   Eigentlich bin ich kein Fan von Blogstöckchen und Awards, bei denen man Fragen gestellt bekommt oder was von sich erzählen soll. Denn ich mag nicht zu viel von mir preisgeben. Ich habe großen Respekt vor dem Internet, das nichts vergisst, und davor, dass eventuell auch Menschen meinen Blog lesen, mit denen ich keinen Kaffee trinken gehen würde. Der gläserne Mensch ist mir ein Graus. Deshalb überlege ich immer sehr genau, welche Informationen ich über mich veröffentliche. Trotzdem möchte ich manchmal auch gerne Persönliches erzählen und beim Bloggen authentisch sein. Diese Gratwanderung zwischen Persönlich-Werden und Privatsphäre-Behalten finde ich oft nicht einfach.

Danke, liebe Frauke, dass du mich für die 7 Fakten nominiert hast! Mir hat’s Spaß gemacht! Ich möchte auch ein paar Leute nominieren. Vielleicht hat ja jemand Lust!? Die Aktion ist zwar total doof und braucht kein Mensch, aber… Na, ihr Hübschen, wie wär’s?

Janin {Kirschsüß}
Martina {Knuddelwuddels}
Katharina {Fröbelina}
Brigitte {Punktemarie} und
Katharina {Der Rabe im Schlamm}

Remember the times – Mein erstes Nähwerk

Erinnert ihr euch noch an euer erstes Nähwerk? … Als ich bei der lieben Ulrike von Seenadel vor ein paar Wochen ihr Posting „Mit dieser Eule fing alles an“ las, musste ich sehr schmunzeln, denn zufälligerweise war auch bei mir das allerallererste Genähte eine Eule! Kaum zu glauben, was!? Da nun in diesen Tagen auch Susanne von mamimade nach dem ersten Nähwerk fragt und man dieses verlinken darf, dachte ich mir: Das ist doch jetzt die Gelegenheit, euch mal meine „Leipziger Eule“ zu zeigen. Alles andere als perfekt, der kleine Vogel, aber etwas ganz Besonderes für mich.

2012 erfüllte ich mir einen lang gehegten Wunsch und besuchte einen Anfänger-Nähkurs. Schon nach der ersten Stunde war ich Feuer und Flamme. Ich wusste sofort, dass das Nähen mein Hobby und meine Leidenschaft wird. Eilig wurde eine Nähmaschine angeschafft. Noch bevor ich überhaupt Stoffe besaß, nähte und improvisierte ich mit ausrangierten Klamotten. So entstand auch die kleine Eule aus alten Blusen und Stoffresten, die ich in meiner Bastelkiste fand. Und als hätte ich geahnt, dass ich ein paar Monate später anfangen würde, einen Nähblog zu schreiben, hielt ich meine ersten Nähversuche sogar mit der Kamera fest.

Verrutschte Stoffe, katastrophal aussehende Zickzacknähte, selbst zusammengeschusterter Schnitt – Jaaa, eine Schönheit war die Eule nicht gerade, aber ich war trotzdem so stolz auf mein erstes Nähwerk, dass ich sie freudig verschenkte, als wir Freunde in Leipzig besuchten. Aus diesem Grund ist sie auch als „Leipziger Eule“ in meine persönliche Nähgeschichte eingegangen. Zum Glück habe ich mittlerweile das wunderbare Vliesofix entdeckt und tue mir mit Applikationen nicht mehr so schwer.

Falls ihr auch Lust habt, euer erstes Nähwerk zu zeigen, Susannes Sammlung ist noch fünf Tage zum Verlinken geöffnet. Auch in meinem Bloggeburtstags-Lostopf ist noch jede Menge Platz! Vielleicht habt ihr ja Lust, auf Schnitzeljagd zu gehen!?

Schnitzeljagd zum 1. Bloggeburtstag

Mensch, ist das Baby gewachsen! Heute vor genau einem Jahr habe ich mein erstes Posting hier auf greenfietsen geschrieben. Mit einer Collage in Grün habe ich vorsichtig meinen Fußzeh in die Bloggerwelt gestreckt und – höflich wie ich bin – gleich erklärt, wie ich überhaupt auf meinen Namen kam. Seitdem ist eine ganze Menge Wasser die Donau hinabgeflossen.

Ich habe 131 Postings veröffentlicht, 3845 Kommentare freigeschaltet (viele selbstverständlich von mir selbst), am laufenden Band Neues gelernt, gelacht, gestaunt, mich ausgetauscht, viele liebe Leser/innen gewonnen und Bloggerfreunde kennen gelernt. Das hätte ich mir vor einem Jahr in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Grund genug, zu feiern und Dankeschön zu sagen.

Habt ihr als Kinder auch so gerne Schnitzeljagd gespielt? Kleine, zusammengefaltete Zettel mit Hinweisen versteckt, die zu einem Schatz führen – zu einem Plastiktierchen, einem Leuchtflummi oder einer Tüte Colafläschchen? Nicht nur an Geburtstagen, auch an gewöhnlichen Nachmittagen hieß es bei uns Drittklässlern öfter mal: „Mach drei Schritte nach links, dann 5 nach rechts und kuck unter den Stein!“

Die Liebe zur Schatzsucherei habe ich mir bis heute bewahrt, und so bin ich nicht nur ein Geocaching-Fan, sondern schicke Mr. Greenfietsen auch gerne mal auf die Suche nach seinem Weihnachtsgeschenk. Natürlich sind meine Rätsel mittlerweile anspruchsvoller geworden.

Deshalb habe ich mir anlässlich meines 1. Bloggeburtstags für euch eine Blog-Schnitzeljagd ausgedacht. In 10 Postings habe ich Buchstaben versteckt, die hintereinander geschrieben ein Lösungswort aus 15 Buchstaben ergeben. Diese Buchstaben stehen nicht im laufenden Blogtext, sondern befinden sich riesengroß am Ende des jeweiligen Posts. Sie sind also nicht zu übersehen. Damit ihr wisst, wo ihr überhaupt suchen müsst, gebe ich euch Hinweise. Alte greenfietsen-Hasen wissen wahrscheinlich sofort, welcher Post gemeint ist, wer noch nicht so lange mitliest, darf sich gerne der Suchmaschine in der Sidebar bedienen.

Habt ihr das Lösungwort, schreibt es bitte unter diesen Blogpost in einen Kommentar, und ihr hüpft automatisch in den Lostopf. Kommentare, die das Lösungwort beinhalten, werden allerdings nicht sofort, sondern erst nach Ablauf der Aktion am Freitag, den 27. Juni 2014 freigeschaltet, sonst wäre ja gleich alles verraten und das Spiel dahin. Alles klar? Falls nicht, fragt ruhig noch mal nach. Und hier kommen die Hinweise:

1.  Dieser Mann hat viele Frauenherzen höher schlagen lassen. Ein „Crochet Man“, ein Kerl, der häkelt, wo gibt’s denn so was? Na hier auf dem Blog, und da findet ihr auch den 1. Buchstaben des Lösungsworts!

2. Ich liebe Jeans-Upcycling, deshalb musste diese witzige Idee unbedingt mal ausprobiert werden: Ein *hust* aus einem alten Hosenbein.

3. Wenn es nach der Anzahl der Seitenaufrufe und der Kommentare geht, ist dies mein erfolgreichster Blogpost aller Zeiten. Kein Wunder, spielt ja auch ein Fuchs die Hauptrolle!

4. „Relax“ war mein Motto im letzten Sommer. Zur Neon-Elaine brauchte ich unbedingt coolen Schmuck, und deshalb habe ich mir diesen genäht und gebastelt.

5. Eine eigenwillige Signora, sag‘ ich immer! Diese Sommertasche liebt Blumen, die Farbe Rosa und das Meer, und sie verrät euch gleich zwei Buchstaben des Lösungsworts.

6. Unglaublich, was man aus einer alten Hängematte noch machen kann. Nicht nur für Hippies eine coole Idee, finde ich.

7. Dieses Shirt war das erste, das ich mit meiner Ovi genäht habe. Halsausschnitt und Ärmel sind zwar ein bisschen eng, aber die Tulpen mag ich sehr.

8. Aloha he! … Muss ich noch mehr sagen? Zwischen Baumwolle, Daunen und Federn findet ihr die Lösungsbuchstaben Nr. 12 und 13.

9. Als Emma den Taschenspieler-2-Sew-Along ausrief, war mir klar: Da möchte ich mitmachen. Vier Taschen konnte ich mitnähen, und in einer habe ich den vorletzten Buchstaben versteckt.

10. Ich liebe es, meinen Taschen Namen zu geben. Dieses Flip-Flop-Täschchen hat ihren Spitznamen von einer Kult-Fernsehserie aus den 80ern.

Ich war kräftig einkaufen und habe diese drei Pakete für euch zusammengestellt. Damit auch Leser, die keine Nähnerds sind, etwas Attraktives finden, habe ich nicht nur in der Stoffabteilung, sondern auch in der Papeterie geshoppt. Ich hoffe sehr, euch gefällt, was ich ausgesucht habe:

1.   „I love to blog“- Din A5 Blogplaner + 10 Triangle Briefumschläge

2.   Notizblock „Ahoi Matrose“ Din A6 + kleiner Stempel „Ja, bla bla“ + 4 Postkarten

3.   5 Stoffe im greenfietsen-Style, etwa im Fat-Quarter-Format + 1 m Webband Sweet Tulips

Du kannst mitmachen, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist und in Deutschland, Österreich, Schweiz oder in der EU wohnst. Die Aktion geht bis zum 27. Juni 2014 22:00 Uhr. Im Anschluss werden unter allen Teilnehmern drei Preise verlost, die nicht in bar ausgezahlt werden. Derjenige, der als erster aus dem Lostopf gezogen wird, darf sich als erster einen der drei Preise aussuchen. Der zweite Gewinner hat die Wahl zwischen den beiden verbliebenen Preisen, und der zuletzt gezogene Teilnehmer bekommt den übrig gebliebenen Preis.

Wer mitmacht, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name hier auf dem Blog veröffentlicht wird. Bitte verseht euren Kommentar mit einer Kontaktmöglichkeit (Blog-Link oder Mailadresse), damit ich euch über euren Gewinn informieren kann. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

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Während ich dieses Posting schrieb, hat mich Sabine mit einem unglaublichen Geschenk überrascht. Ich bin gerührt, sprachlos, dankbar… ohne Worte… Vielleicht wollt ihr selbst mal schauen. Hier entlang…

http://www.contadinasway.blogspot.de/2014/06/happy-birthday-sista.html

 

Ein Schneeball namens Best Blog Award

„No Awards, please!“ – Lest ihr diesen Satz auch häufig in den Sidebars von Blogs? Als ich selbst noch kein Blog schrieb, habe ich mich oft darüber gewundert. Warum wollen die Blogger denn keine Awards? Ist doch eine tolle Auszeichnung und eine große Ehre!

Heute weiß ich, dass der Award ein aus vielen Fragen geformter, kleiner Schneeball ist, der weitergeworfen werden soll. Dummerweise wird man nicht nur einmal, sondern zigmal von diesem Award- oder Tagging-Schneeball getroffen. Die Fragen wiederholen sich und sind oft nicht ansprechend, man verliert die Lust mitzumachen. Der Gag funktioniert halt nur einmal. Nun hat mich aber ein sehr origineller Schneeball getroffen, und die sympathische Lin (Dunkelamethyst) hat beim Werfen so charmant gezwinkert, dass ich diesmal nicht Nein sagen konnte. Danke, liebe Lin, für die Nominierung, und verzeih bitte, dass ich den Schneeball in meiner warmen Hand schmelzen lasse, anstatt ihn weiterzuwerfen.

1. Der Klassiker: Schoko oder Vanille?

Um es mit den legendären Worten eines lieben Freundes zu sagen: „Chocolat, chocolat, chocolat!“

2. Gibt es Menschen, die dich besonders inspirieren?

Es gibt viele Menschen, die mich inspirieren – in den letzten Monaten besonders aus dem Kreis der Kreativblogger.

3. Welcher war dein schönster Geburtstag und warum?

Geburtstag ist immer schön. Vom dreißigsten mal abgesehen. Es gibt bei mir keinen, der besonders heraussticht.

4. Was riecht besser, Sommer oder Winter?

Sommer!!! Der Sommer riecht nach Erdbeerkuchen, Tomatensalat, Grillpartys, gemähten Wiesen und ganz viel Freiheit.

5. Was war dein erstes Plüschtier? Hast du es noch?

Das könnte ein Hund mit langen Schlappohren gewesen sein. Wahrscheinlich wohnt er irgendwo auf dem Dachboden.

6. Noch ein Klassiker: Welche drei Dinge (Dinge, nicht Personen!) nimmst du mit auf eine einsame Insel?

Ich brauche nur eine Angel. Mit der ziehe ich den Stöpsel aus dem Meer, lass‘ das Wasser raus und laufe nach Hause. Denn einsam und allein auf einer Insel hocken, das kann keiner wollen, der einmal Tom Hanks in „Cast away“ gesehen hat.

7. Wenn du deinen Namen spontan ändern könntest, wie würdest du heißen wollen?

Auch wenn’s langweilig ist: Ich mag meinen Namen und würde ihn nicht ändern wollen.

8. Nudeln oder Kartoffeln?

Ich liebe Kartoffeln, aber noch mehr liebe ich Nudeln. Tief drinnen direkt neben meinem rosa Mädchenherz habe ich eine große italienische Pasta-Seele.

9. Wann war deine letzte richtige Schneeballschlacht?

Bei uns liegt so selten Schnee, dass ich mehr Erfahrung in Kissenschlachten habe.

10. Welche Eigenschaft magst du an dir selbst am meisten?

Meinen albernen Quatschkopp, den ich manchmal habe!

11. Was ist deine liebste Ausrede, wenn du zu spät bist?

Ich bin nie zu spät! *hust* … Falls das doch mal vorkommt, bin ich ehrlich und gestehe, mich in der Zeit verschätzt oder gebummelt zu haben. Also liebe Lin: „Sorry, dass mein Award-Post ein bisschen später als geplant kommt. Die Zeit war mir davongerannt.“

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* Wimpel: Johanna Fritz Illustration

bloggers & bikes: greenfietsen im Interview

Das hätte ich mir vor ein paar Monaten auch nicht träumen lassen! … Hab‘ ICH mich gefreut, als die fahrradfrau bei mir wegen eines Interviews anklopfte, verfolge ich ihren wunderbaren Blog bikelovin doch schon seit geraumer Zeit! Ob „world wide wheelers“ oder „Stadt-Land-Rad“ – Christiane hat immer tolle Mitmachaktionen und Themen auf ihrem Blog. Ihre neue Serie lautet „bloggers & bikes“, bei der sie Blogger/innen interviewt, die einen besonderen Bezug zum Fahrrad haben. Und ICH darf der Opener sein! Ist das nicht fantastisch!?

Wenn ihr wissen wollt, welche Fragen mir die Fahrradfrau gestellt und wie ich geantwortet habe, dann setzt euch auf meinen Gepräckträger und wir fahren zusammen zu bikelovin! Aber keine Dummheiten machen da hinten, ne!? … Ab die Post, los geht’s! (klick)

Getaggt ! Miss MiFeFe fragt, ich antworte…

Kurz bevor wir in den Urlaub aufgebrochen sind, wurde ich von Miss MiFeFe getaggt. Ich habe mich riesig darüber gefreut, schließlich ist das Taggen so eine Art Aufnahmeritus in die Bloggergemeinschaft. Klar mache ich da mit.

10 Fragen hat Miss MiFeFe mir gestellt. 10 Fragen darf ich anschließend 10 anderen Bloggern stellen. Diese Blogger sollten nicht mehr als 200 Follower haben. Wer mehr Leser hat, ist ja ganz offensichtlich in der Bloggerwelt bekannt wie ein bunter Hund und muss nicht mehr rituell aufgenommen werden. Zurücktaggen ist übrigens nicht erlaubt. Miss MiFeFe, du bist also sicher vor mir! So weit also die Spiel-… äh, Aufnahmeregeln! Ich hoffe, es ist nicht gegen die Regeln, die Fragen in etwas anderer Reihenfolge zu beantworten.

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen hat es mit der Suche nach Nähanleitungen und -videos im Netz. Ich wurde begeisterte Leserin verschiedener Blogs – Pattydoo, Hamburger Liebe, Luzia Pimpinella und viele andere. Ich selbst nutzte damals meine private Facebook-Chronik, um meine genähten Sachen der Familie und Freunden zu zeigen. Aber die Möglichkeiten auf Facebook sind doch sehr beschränkt, und so wuchs immer mehr der Wunsch, selbst ein Blog ins Leben zu rufen. … Bei der Gelegenheit zeige ich euch mal ein Foto von meinem „Näh-Album“ aus Prä-Blogger-Zeiten, quasi mein „Offline-Block“. In diesem Album gibt es zu jedem Nähprojekt eine Erinnerungsseite mit eingeklebten Fotos und Stoffstücken zum Befühlen. Ich habe am Anfang meiner „Nähkarriere“ das meiste verschenkt und dadurch das Bedürfnis gehabt, eine kleine Erinnerung von meinen Projekten zu bewahren. Heute leistet das mein Blog, und das Näh-Album wird nicht mehr weitergeführt.

2. Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen? 

Oh je, das war nicht einfach. Ich habe eine ganze Weile dafür gebraucht, denn der Name war mir immens wichtig. Ich bin ein assoziativer Typ, der viel in Bildern und Geschichten denkt. Ich brauche zum Beispiel immer erst die Überschrift, bevor ich einen Text schreiben kann. Das grüne Fahrrad ist für mich ein Sinnbild, mit dem ich mich identifizieren kann. Ich bin begeisterte Radfahrerin und habe eine sehr große Schwäche für Grün. Ich bin wirklich glücklich, dass mir wie hier beschrieben die Wortschöpfung „greenfietsen“ eingefallen ist, denn zwei Wochen lang hatte ich alles Mögliche im Netz ausprobiert – fast alles gab es schon!

3. Wie oft bloggst du?

Ich blogge etwa zweimal pro Woche, fast immer dienstags und donnerstags. Manchmal fällt mir spontan etwas ein, dann poste ich auch mal außer der Reihe. Parallel führe ich meine greenfietsen-Fanpage bei Facebook, die ich auch zwischendurch mal mit Neuigkeiten füttere.

4. Ohne was kannst du nicht leben?

Ohne meinen Mann. Er ist der Beste. … Wer sonst sollte denn meine Fahrradkette reparieren, Getränkekästen heimschleppen und sonntagmorgens mein Dinkelbrötchen „jagen“?

5. Bei welcher Süßigkeit wirst du schwach?

Schokolade, am liebsten Zartbitter!  Ich brauche täglich ein Stückchen, oder zwei, oder drei,… Letztens hat mir meine Mutter mit Zartbitter-Schokolade überzogene Salzbrezeln geschenkt. Woah, lecker!!! Ich hätte euch ja gerne ein Foto davon gemacht, aber sie waren leider schon weggefuttert.

6. Bist du eher der Kaffee- oder Tee-Typ?

Eindeutig Tee!!! Pfefferminz, Roiboos, grün, schwarz, mit Früchten. Tee liebe ich in allen Variationen. Kaffee trinke ich nur ausnahmsweise mal, wenn die Oma Geburtstag hat, dann mit ganz viel Zucker.

7. Hast du schon mal bei einer Linkparty mitgemacht?

Oh ja. Linkpartys sind doch das Salz in der Blogsuppe. Sie bieten eine prima Gelegenheit, viele tolle Blogs kennen zu lernen und sich selbst bekannt zu machen. Die Krönung ist eine eigene Linkparty. Meine Sommer-Armbändchen-Linkparty hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, und ich freue mich auf eine Verlosung in ein paar Tagen.

8. Wieviel Zeit hast du für deine kreative Ader?

Wie den meisten Nähbloggerinnen geht es auch mir so, dass ich mehr kreative Ideen als Zeit habe. An meinem Zeitmanagement kann und muss sich noch einiges verbessern. Ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt, wenn ich demnächst meinen kleinen Shop eröffne. Wohl oder übel werde ich dann solche langen Blogposts wie diesen nur noch selten schreiben können. Denn auch der Blog ist selbstverständlich ein Zeitfresser. Aber einer, auf den ich nicht mehr verzichten möchte!

9. Hast du dich schon mal mit anderen Bloggern persönlich getroffen?

Nein, dazu hatte ich noch keine Gelegenheit. Aber das könnte ich mir für die Zukunft durchaus vorstellen. Denn durch das Kommentieren und durch E-Mail-Kontakte freundet man sich an, und natürlich wächst dadurch das Interesse, sich auch offline einmal zu begegnen.

10. Welche Hausarbeit hasst du am meisten?

Seitdem unsere Fensterputz-Gutscheine von der Hochzeit aufgebraucht sind: Fensterputzen! Aber auch Einkaufen macht mir in letzter Zeit wenig Spaß. Das könnte sich eventuell ändern, wenn im Supermarkt mehr Stoffe neben Äpfeln, Kartoffeln und Eiern liegen würden.

Und nun bin ich an der Reihe, 10 Fragen zu stellen…

Diese Fragen möchte ich gerne folgenden, geschätzten Bloggerkolleginnen stellen:

1. Katja von Junibacken
2. Christiane von Chrissibag
3. Leene von Spunkynelda
4. Anne von ann und für sich
5. Veronika von Tag für Ideen
6. Heike von heikchen’s kram
7. Jule von Jule macht was
8. Katrin von Das Beste was passieren kann
9. Alex von launenland
10. Anja von Inselprinzessin

Ihr Lieben, auf euren Blogs konnte ich nicht ersehen, ob ihr schon einmal getaggt worden seid. Deshalb versteht es als nett gemeinte Einladung, die gerne auch abgelehnt werden darf. Falls ihr mitmacht… Wunderbar! Ich freue mich schon sehr auf eure Antworten!!! … Das Bild mit den 10 Fragen könnt ihr gerne auf euren Blog mitnehmen.