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Selbst genähtes Kameraband – Muss man einfach haben!

Ein Must-have für Blogger und ein tolles Geschenk für alle begeisterten Hobby-Fotografen: das selbst genähte Kameraband. Individuell, witzig und viel cooler als das schwarze Original, auf dem bloß Canon, Nikon & Co. steht. Bäh, langweilig! … Und du? Hängt deine Kamera schon an einem selbst genähten Band? Ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen. Zu Weihnachten habe ich für meine Schwiegermama ein Kameraband aus türkisfarbenem Batikstoff genäht, und nun bin ich schwer am Überlegen, wie mein eigenes werden soll. Da gibt’s nur einen Haken! …

Die Spiegelreflex gehört mir nicht alleine, sondern zu gleichen Teilen auch Mr. Greenfietsen. Also um ganz genau zu sein, ist es eigentlich seine Kamera, die ich mir im Laufe der Zeit unter den Nagel gerissen habe. Aber hey, so ist das eben in der Ehe. Da wird alles geteilt! Nun möchte ich beim Kameraband aber doch Rücksicht auf seinen Männergeschmack nehmen und ihm keine Schmetterlinge, Äpfel oder bunten Blümchen unterjubeln. Ja, da bin ich großzügig. Aber eins mit Flugzeugen oder Motorrädern drauf, möchte ich jetzt auch nicht haben. Ein Kompromiss muss her! Perfekt wäre ein Wende-Kameraband mit zwei verschiedenen Stoffseiten. Aber leider habe ich keine Idee, wie man das so anbringen kann, dass es beim Wenden nicht verdreht wird. Hm, fällt dir da vielleicht was ein?

Genäht habe ich das Kameraband nach der sehr guten Anleitung von Uli {Das Königskind}, die du dir gratis bei Farbenmix herunterladen kannst. Die Materialien habe ich letztes Jahr auch gleich bei Uli gekauft. Fand ich superpraktisch, dass sie in ihrem Shop Kameraband-Sets mit allen nötigen Zutaten anbot. Nur den Stoff musste man noch selbst beisteuern. Und so liegt hier also noch ein zweites Set mit grünen Lederstücken bereit. Von Mr. Greenfietsen habe ich das Okay. Grün geht in Ordnung. … Puh, Glück gehabt!

Mittwochs mag ich… mich auf den Frühling freuen

Schon seit Wochen – ehrlich gesagt seit Anfang November – warte ich auf den Frühling. Und nun ist es bald soweit. Ich weiß es ganz genau, denn ich habe vor ein paar Tagen die ersten gelben und lilafarbenen Krokusse in unserem Garten entdeckt. Juhu!

Hach, was freue ich mich darauf, das Fiets aus dem Keller zu holen, abzustauben, ein bisschen frische Luft in die Reifen zu pumpen und endlich wieder in die Pedale zu treten. Wenn ich daran denke, werde ich ganz kribbelig. Unsere Donau-Abenteuer-Radreise werden wir in diesem Jahr zwar nicht fortsetzen, aber dafür ganz viele Radtouren in der näheren Umgebung unternehmen. Das moosbewachsene Fahrrad hat übrigens meine Schwiegermama im Allgäu-Urlaub entdeckt und für mich fotografiert. Genial, oder? Green Fiets!

Als wir letzten Sonntag mit der Familie bei Kaffee und Kuchen zusammensaßen, haben wir uns an unseren Hausboot-Urlaub durch die Niederlande 2013 erinnert. Mann, war das schön! Ein Highlight war der Besuch des Keukenhofs in Lisse. Auf dem Foto kannst du in etwa erahnen, welche Tulpenpracht dich dort erwartet. Millionen meiner Lieblingsblumen blühen und strahlen dort in kunstvoll angelegten Beeten um die Wette. Eine Augenweide!

Diese wunderschöne Taschenspieler-Dame habe ich mir letztes Jahr bei Lisa von Kanoschl gekauft, als sie leider ihren DaWanda-Shop aufgeben musste. Aus weichem, apfelgrünem Feincord und zartem Blümchenstoff genäht, ist sie für mich der pure Frühling. Ich liebe diese Tasche und freu mich schon sehr darauf, sie bei den ersten, warmen Sonnenstrahlen auszuführen.

Quelle: Creativa – Messe Westfalenhallen Dortmund

Für die Creativa wird die grüne Dame allerdings ein Tick zu klein sein. Da werde ich mir noch eine richtige Messetasche nähen. Ich freue mich unglaublich auf dieses Frühlings-Event und bin sehr gespannt, was es dort alles zu sehen und zu erleben gibt. Besonders groß ist die Vorfreude auch, weil ich viele liebe Bloggerfreunde wiedersehen oder zum ersten Mal kennen lernen werde. Das wird echt aufregend! … Wenn ihr erfahren möchtet, was andere an diesem schönen Mittwoch so mögen, schaut doch mal beim Frollein Pfau vorbei.

http://www.frollein-pfau.blogspot.de/2015/02/mmi94.html

greenfietsen 2015 – Wo soll es hingehen?

Anderthalb Jahre! So lange reise ich jetzt schon mit dem grünen Fahrrad durch die bunte Welt des Nähens, Fotografierens und Bloggens. Was für eine fantastische, was für eine spannende Zeit! Unglaublich, was sich währenddessen alles entwickelt hat. Ein Leben ohne greenfietsen, ohne den Blog und ohne euch – Das kann ich mir echt nicht mehr vorstellen. Ich liebe es einfach, hier zu schreiben, meine Erfahrungen und Ideen zu teilen und mit euch ins Gespräch zu kommen. Jetzt zum neuen Jahr bin ich mal kurz abgestiegen, habe einen Blick über die Schulter geworfen, über vieles nachgedacht und überlegt, in welche Richtung es weitergehen soll.

Auch 2015 möchte ich weiterhin eifrig aus dem Nähkästchen plaudern und euch, so gut ich kann, unterhalten, informieren und inspirieren. Immer nur zu zeigen, was mir aktuell vom Nähtisch gehüpft ist, finde ich auf Dauer zu langweilig, deshalb soll es 2015 noch mehr Abwechslung im Blog geben: Tutorials, Interviews, Buchrezensionen und andere interessante oder lustige Specials rund um’s Nähen und Selberwerkeln. Ich hoffe, ich kann euch ein ums andere Mal überraschen. Eine To-Sew-List wird es auch in diesem Jahr nicht bei mir geben; da bleib ich meinem Motto treu. Mehr Raum für spontane, kreative Einfälle – Das ist es, was ich mir wünsche. Ganz sicher weiß ich aber, dass ich mit dem Kleidungnähen weitermachen möchte und dass ich unbedingt ein paar neue Taschen brauche. War nicht anders zu erwarten bei ’ner Frau, ne!?

An meinem Bloglayout würde ich gerne wieder ein bisschen herumschrauben. Andere Schrift, ein paar andere Bilder aufhängen, schicker und einheitlicher werden. Mal sehen, ob ich Mr. HTML erneut zu einem Date überreden kann. Findet ihr nicht auch, dass mein Foto rechts oben in der Sidebar unbedingt mal durch ein Schöneres ersetzt werden müsste? Eigentlich war es als Provisorium gedacht, aber da sieht man mal wieder, dass Provisorien oft am längsten halten. 2015 ist übrigens auch die Anschaffung einer neuen Kamera geplant, was mir bestimmt wieder einen Schub geben wird, meine Fotografie weiterzuentwickeln. Auch auf diesem Feld gibt es für mich noch unendlich viel zu lernen, und ich freue mich darauf.

Ja, und dann wäre da noch mein DaWanda-Shop. Da wird es die größte Veränderung geben. Nein, ich werde ihn nicht schließen! Aber ich habe beschlossen, den Verkauf genähter Sachen einzustellen und mich stattdessen voll und ganz auf das Schreiben von E-Books zu konzentrieren. Nicht nur, dass ich davon überzeugt bin, damit mehr Erfolg haben zu können, es macht mir auch einfach deutlich mehr Spaß. Ich fühle mich wie ein Fisch im Wasser (oder wie die Hummel auf dem Sonnenhut), wenn ich etwas Neues austüfteln und anderen etwas erklären kann. Das ist einfach mein Ding! War’s schon immer. Handarbeit am Fließband, die immer gleichen Abläufe bei Shopfotografie, Bildbearbeitung und Online-Stellen empfinde ich auf Dauer als langweilig. Ich nähe gerne mal etwas auf Kundenwunsch, für die Familie und Freunde, aber vorerst nicht mehr für den Shop.

Warum ich mit meinen genähten Sachen bisher keinen finanziellen Erfolg hatte und ob es sich überhaupt lohnt, Genähtes auf DaWanda zu verkaufen – Darüber soll es demnächst mal einen ausführlichen Blogpost geben. Ich habe eine Menge Gedanken und Theorien dazu.

Sicher werde ich nicht alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe, denn nobody is perfect und bekanntlich passiert das Leben, während man Pläne schmiedet, aber ich gebe mein Bestes.

Bei der Gelegenheit würde ich euch gerne mal um ein Feedback bitten und fragen, welche Themen euch interessieren. Worüber sollte ich 2015 mehr schreiben? Was ist weniger interessant? Gibt es ein Tutorial, das ihr euch mal wünschen würdet? Hach, das würde ich wirklich gerne wissen…

Instagram-Rückblick | Mein Dezember

Dezember – Fast schon Schnee von gestern, aber gerade noch Zeit genug, um den Wintermonat Revue passieren zu lassen. Meine Instagram-Schnappschüsse geben euch einen kleinen Einblick, was bei mir in den letzten 31 Tagen so los war.

Die Weihnachtswerkstatt brummt: Tetraeder-Taschen schlüpfen am laufenden Band, ein dutzend Schlüsselbänder entsteht, und so manches Einzelstück gefällt mir so gut, dass ich es am liebsten behalten würde. Einfach zu niedlich, die Pinguine!

Außer Spesen nix gewesen! Was ich für den Weihnachtsmarkt produziere, nehme ich fast komplett wieder mit nach Hause. Nach dem Auftauen meiner kalten Füße in der heißen Wanne reflektiere ich meine Erfahrungen in Mein erster Markt – Was ist schief gelaufen? und bekomme ein überwältigendes, herzerwärmendes Feedback von euch. Mit neuem Motivationsschub stelle ich die übrig gebliebenen Marktwaren in stundenlanger Arbeit in meinen DaWanda-Shop ein.

Schon häufig getragen, aber noch nicht verbloggt: mein Knöpfchen-Loop mit Sternchen nach der tollen Nähanleitung von Andrea, besser bekannt als Fräulein An.

„Driving home for Christmas“ singt Chris Rea am dunklen Dezembermorgen und versetzt mich in Weihnachtsstimmung. Juhuu, endlich kommt „Der Hobbit – Teil 3“ ins Kino! Wir genießen den Kinoabend und sind beruhigt, dass… Achtung, Spoiler-Alarm!… dass Smaug und Orks in die Wüste geschickt wurden und Bilbo wieder gesund und munter ins Auenland zurückkehren konnte. Dass Bilbo übrigens eine Zweitkarriere als John Watson gestartet hat, habe ich erst durch meine Dezember-Serienentdeckung Sherlock erfahren.

Tolle Postkarten und wunderbare Weihnachtsgeschenke erreichen mich aus der Bloggerwelt. Ich bin ganz entzückt über Fuchs-Strümpfe, Fahrrad-Plätzchen, Schoko-Scrabble, Stoffbilder und viele andere liebe Aufmerksamkeiten. Herzlichen Dank, Katja, Gesine, Frauke, Marlies, Betty, Rebecca, Tini, Sabine, Ina, Steffi, Christiane, Martina, Ines, Helga und Annette! Bitte verzeiht, dass es bei mir in diesem Jahr nur zu Weihnachtsgrüßen per E-Mail gereicht hat.

Warum kommt Weihnachten auch immer so plötzlich? Bevor ich anfange, Weihnachtsgeschenke für meine Familie zu nähen, schaffe ich es gerade so, zwei lieben Bloggerfreundinnen mit Fiets-Minitäschchen eine Freude zu machen. Für die Schwiegermama entsteht ein Kameraband, für mein Papa ein Zwergen-Kissen. Beides und andere selbst genähte Weihnachtsgeschenke zeige ich euch demnächst noch einmal genauer hier auf dem Blog.

Sara.oe lädt mich auf Instagram zur #blackandwhitechallenge ein, und ich merke mal wieder: Mit Bunt fühle ich mich wohler. Inspiriert von Pamela bringe ich mit meiner Knopfsammlung zum Ausdruck, was für mich selbstverständlich ist: Vielfalt und Toleranz statt Rassismus und Diskriminierung! Pegida? Brauch‘ ich nicht!

Zwischen den Jahren nähe ich meinen 365-Tage-Quilt fertig. Vier Tage lang quilte und nähe ich, bis der Arzt kommt. Aber es lohnt sich. Überglücklich und zufrieden kuschele ich mich am 30.12. das erste Mal unter meine bunte Decke.

Ich nähe für meinen Schwiegerpapa Notizhefte zu Weihnachten und entscheide spontan, ein kleines Tutorial daraus zu machen. Dass meine Nähanleitung so gut bei euch ankommt, freut mich riesig… auch, dass ich bei Bloglovin‘ die 500. Followerin begrüßen durfte. Wow! Es war ein fantastisches Bloggerjahr!!! DANKE, dass ihr so regelmäßig hier zu Besuch wart! DANKE für euer Interesse, eure Unterstützung und Freundschaft! Ich wünsche euch einen guten Rutsch in ein tolles, gesundes Jahr 2015 mit viel Zeit für Familie und Freunde und ganz viel Muße zum Kreativsein, Bloggen, Fahrradfahren oder was sonst euer Herz zum Hüpfen bringt.

Danke, dass ihr da seid !

Einfach unglaublich, wie viele Kommentare ihr mir am Dienstag zu meinem Post Mein erster Markt – Was ist schiefgelaufen? hinterlassen habt! Vielen, vielen Dank für eure aufmunternden Trostknuddler und euer Feedback! Ihr seid wunderbar! Danke, dass ihr so offen über eure eigenen Erfahrungen mit Märkten berichtet habt. Ich fand das sehr, sehr spannend, habe eure Kommentare und Meinungen geradezu verschlungen und bin immer noch dabei, auf jeden Kommentar eine Antwort zu schreiben.

Dieser Austausch mit euch bedeutet mir unheimlich viel und bringt mich immer wieder auf viele neue Gedanken und Ideen, genau wie das Lesen eurer tollen Blogs! Zu meinem Bedauern schaffe ich es aber oft nicht, nach dem Lesen auch einen Kommentar zu hinterlassen. Zu viele Blogs verfolge ich mittlerweile, zu viele Kontakte sind entstanden. Versteht mich nicht falsch! Jeder einzelne Kontakt ist eine wunderbare Bereicherung meines Lebens, keinen möchte ich missen, aber alle Kontakte jederzeit intensiv zu pflegen, fällt mir sehr schwer. Manchmal schaue ich ein bisschen wehmütig zu meinen Bloggeranfängen zurück. Da scheint doch auch für diesen Aspekt des Bloggens mehr Zeit gewesen zu sein. Aber da hatte ich auch noch keinen DaWanda-Shop, ich habe keine Märkte vorbereitet und noch keine E-Books geschrieben.

Was ich sagen will: DANKE, dass ihr 2014 so regelmäßig bei mir vorbeigeschaut habt, dass ihr meine Blogartikel lest und mir immer wieder so unglaublich liebe und inspirierende Kommentare hinterlasst! Danke für eure Aufmunterung, immer dann, wenn ich sie so gut gebrauchen kann. Ohne eure motivierenden Worte hätte es sicher länger gedauert, bis ich meine übrig gebliebenen Marktwaren in meinen Shop einstelle. Da war nämlich ehrlich gesagt ein bisschen die Luft raus. Kaum hatte ich angefangen, die Utensilos online zu stellen, waren auch schon zwei Stück verkauft, und zwar an die liebe Betty {embelesada}. Danke, Betty-Fuchs für deine Unterstützung und die lieben Worte!!! Du bist ein Schatz!

Ich wünsche euch ein wunderbares drittes Adventswochenende mit viel Zeit für alles, was euch wichtig ist.

Die ersten Produkte vom Weihnachtsmarkt sind eingestellt.