Schlagwort: Häkelfieber

Frühlingsbunte Kosmetiktasche für den Lillesol & Pelle Nähwettbewerb

Der Januar hat es wohl satt, immer Kälte und Schnee zu bringen und probiert in diesem Jahr einfach mal was anderes aus, zumindest in Europa: Als März verkleidet schenkt er uns 15 Grad plus, Schleifenblumen, die im Garten blühen und Kirschbäume, die ihre ersten Knospen tragen. Die Natur spielt verrückt, und ich auch: Eben gerade noch den Weihnachtsmann verabschiedet, steht mir schon der Sinn nach Grashüpfergrün, Himbeerrot und Ostereiern. Und so schicke ich eine frühlingsbunte Kosmetiktasche zum Lillesol & Pelle Nähwettbewerb.

Julia von Lillesol & Pelle stellt das Schnittmuster zur Verfügung und lädt dazu ein, eine kleine Kosmetiktasche zu nähen. Viele wunderschöne Täschchen sind bereits eingereicht worden. Zu gewinnen gibt es eine Ebook-Flatrate für 2014 und ein Ebook nach Wahl für alle Finalistinnen. Heute ist der letzte Tag des Wettbewerbs. Bis Mitternacht könnt ihr noch mitmachen und euer Gück versuchen!

Ich finde ja: Dabei sein ist alles! Und die kleine Tasche kam mir gerade recht. Denn nach Fuchs und Stern bin ich immer noch im Häkelfieber und wollte gerne ein Täschchen haben, in dem ich meine Häkelapplikationen sammeln kann. Wie ihr seht, habe ich mein Repertoire schon um einfache Blümchen und Blätter erweitert. … Die wunderschönen Tulpen gehen übrigens nicht auf das Konto des Januars. Die habe ich letztes Jahr im Niederlande-Urlaub im Keukenhof bei Lisse fotografiert. Da werden doch Frühlingsgefühle wach, oder? *zwinker*

Endlich Sonne! Vor zwei Tagen hat mir der Januar einen traumhaft schönen Morgen beschert, an dem ich mich mit der Kamera mal wieder so richtig austoben konnte. Fotografieren draußen im Garten bei Sonnenschein macht halt doch am meisten Spaß!

Nun schicke ich mein kleines Frühlingstäschchen zu Lillesol & Pelle, aber auch zu RUMS und zur neuen Taschen-Linkparty bei Merlines kreative Welt. Habt einen bunten Tag, ihr Lieben!

Warum mich bunte Häkelsterne glücklich machen …

Weil sie mein Auge erfreuen, mein Herz erwärmen und mir ein tolles Erfolgserlebnis bescheren. Endlich entwickle ich meine paar armseligen Häkelfähigkeiten aus Grundschultagen weiter und kann jetzt nicht mehr nur Topflappen und Schals, sondern schnuckelige, kleine Sternchen und sogar Füchse. Yippie! *hüpf* 

Vielen Dank, liebes Internet! Danke, Youtube! Danke, ihr kreativen Leute da draußen, die ihr euer Wissen so großzügig mit mir und dem Rest der Welt teilt! Danke Barbara, dass du auf deinem Blog raumseelig diese wunderbare Anleitung zur Verfügung gestellt hast, mit der auch Häkelhonks wie ich zu solch schönen Ergebnissen gelangen! Meine weihnachtliche Sternen-Girlande schicke
ich heute zum Freutag, zur Häkelliebe, zu Gesines Weihnachtszauber und selbstverständlich zu Inas Sternenliebe.

PS: Bei Steffi von glasklar & kunterbunt findet ihr übrigens noch ein anderes Häkelsterne-Tutorial. Und in diesem Video wird euch in Zeitlupe gezeigt, wie das mit dem Fadenring geht.

Häkelloop mit Fuchsmädchen

Hach, ist der fein geworden, mein kürbisfarbener Häkelloop nach der genial einfachen Anleitung von Nina. Er ist zwar schon seit letzter Woche fertig, aber es fehlte doch noch das i-Tüpfelchen: ein kleines Fuchsmädchen in Form einer Brosche. Beides zusammen gefällt mir irrsinnig gut und wird heute deshalb zu RUMS, zur Häkelliebe und zur hauseigenen Fuchs-Linkparty geschickt.

Auf die Idee, aus Mr. Fuchs ein Mädchen zu machen, hat mich die liebe Bella gebracht. Falls ihr jetzt denkt, dass das Fuchsmädchen sehr kompliziert zu häkeln ist, kann ich euch sagen: Nicht mit Lemonatas detaillierter Fotoanleitung! Die ist einfach super! Okay, die Ohren waren ein bisschen kniffelig, aber da stand ich auch echt auf dem Schlauch. Die Nase wird normalerweise gestickt, aber da mir das nicht so gut gelungen ist, habe ich einfach ein rundes Stückchen Filz aufgeklebt.

Für den Loop habe ich 30 Maschen angeschlagen; das ergab bei meiner Häkelweise und der 5er Nadel eine Breite von 16 cm. Vier Wollknäuel à 50 g und noch ein klein wenig von einem fünften Knäuel habe ich zu einer Gesamtlänge von etwa 130 cm verhäkelt. Vor dem Zusammenhäkeln der Enden habe ich den langen Schal zu einer Acht gelegt, also verdreht. Ich habe den Eindruck, dass er sich dadurch leichter dekorativ um den Hals drapieren lässt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an kik von coccinellids, die mich beim Wolleinkauf so lieb beraten hat und auf ihrem wunderbaren Blog inspirierende Sachen am laufenden Band zeigt! Ihre gestrickhäkelten Stulpen schwirren mir ja immer noch im Kopf herum. *lach* Für den Loop habe ich die kürbisfarbene Estelle von Buttinette verwendet, für das Fuchsmädchen einfaches Baumwollgarn aus der Bastelkiste. Und weil das Häkeln so schön entspannend war, habe ich mir gleich mal einen kleinen Winterwollvorrat angelegt. Das nächste Projekt wird sein … Ach, das erzähle ich euch am besten mal wann anders. *zwinker*

Coole Kerle häkeln… und brauchen ein Häkelnadel-Mäppchen

Wahrscheinlich denken viele von euch, ich spinne oder erzähle Märchen. Aber es gibt sie wirklich: Crochet Guys! … Männer, die sich am Abend mit den Kumpels zum Weißbiertrinken und zum gemeinsamen Häkeln treffen! Ich finde das mehr als cool. Seien wir doch mal ehrlich, Schwestern! Wir haben das Feld der Handarbeiten viel zu lange für uns alleine beansprucht. Wir profitieren schon seit Ewigkeiten von der entspannenden Wirkung des Häkelns, Strickens und Nähens. Warum nicht mal ein bisschen Platz machen für die Herren der Schöpfung und bei ihnen Beanies und Boshi-Mützen bestellen statt selbst zu häkeln?

 

Woher ich so gut Bescheid weiß über Crochet Guys? … Es gibt in meiner Familie so eine coole Socke! Ich habe sogar höchstselbst einen gehäkelten Loop von ihm zum Geburtstag geschenkt bekommen. Der blau-weiß gestreifte Berg, das ist er! Ich war ganz schön baff und musste ein Tränchen wegdrücken, so gefreut habe ich mich, als ich mein Geschenk auspackte. Kommt ja nicht alle Tage vor, sowas. Im Päckchen lagen sogar zwei Halsschmeichler!

Nun hatte die coole Socke selber Geburtstag, und was lag näher als ihm ein Häkelnadelmäppchen zu schenken!? Eulen, Blümchen und süße Pferde verboten sich natürlich. Ich entschied mich für ein Stück abgetragene Arbeiterjeans, ein paar Webbänder sowie blauen und türkisen Stoff – mit einem Hauch Amerika, denn der Crochet Man schaut für sein Leben gerne amerikanische Serien, am liebsten im Original.

Aufgeklappt sieht das Mäppchen so aus! 36 x 23 cm groß. Genäht ohne Anleitung. Sowohl
die Einsteckfächer als auch das Seesterne-Käppchen habe ich mit Volumenvlies
verstärkt.
Den Platz für die Nadeln hätte ich in der Länge ruhig großzügiger berechnen können. Wie mir zugetragen wurde, passt die 13er-Nadel gerade so unter das Käppchen. Woran man mal wieder sieht, dass ich keine Häkelexpertin bin. Die Crochet Guys haben ohne Zweifel mehr drauf als ich und verfügen garantiert auch über moderneres Werkzeug. Meine Häkelnadeln, die auf den Fotos probeliegen, hat mir vor einem Vierteljahrhundert meine Oma mal geschenkt!

Vergangenheit war gestern, heute ist Dienstag! Und zwar CREAdienstag und UPCYCLING Dienstag, außerdem Meertje. Und da marschiert das Männer-Häkelnadelmäppchen jetzt ganz stramm hin. … Außerdem gesellt sich das kernige Mäppchen zu den anderen Jungssachen bei Alles für den Mann. Danke für den Hinweis, Sonja und Sabine! Da sieht man mal wieder, wer die wahre Linkpartyköniginnen sind! 😉 … 29.6.14 Verlinkt auch bei Für Söhne und Kerle. Danke Susanne, für die Einladung!

☆★☆☆★☆★☆★☆☆★☆★☆★☆☆★☆★☆★☆☆★☆★☆★☆☆★☆★☆★☆☆★☆★☆

Lösungsbuchstabe Nr. 1 der Blog-Schnitzeljagd!

Pimp my bike (1)

Hallo ihr Lieben! Nach zweiwöchiger Urlaubspause melde ich mich zurück. Gut erholt, mit vielen Eindrücken von unserer Donau-Radreise im Gepäck und definitiv mehr Beinmuskeln als vorher, freue ich mich sehr, wieder da zu sein. Ich habe die blogfreie Zeit sehr genossen, aber nun reicht’s auch! Nun will ich wieder loslegen und euch all die Sachen zeigen, die ich noch vor dem Urlaub genäht habe. Außerdem kribbelt es natürlich in den Fingern, ein bisschen von unserer Fahrradtour zu berichten.

Bevor ich damit anfange, möchte ich euch heute erst mal meinen Reisegefährten vorstellen: Mein Fiets, das mich und  10 Kilo Gepäck 370 Kilometer von St. Georgen bis nach Donauwörth brachte. Ja, mein Trekking-Bike… Ich muss gestehen, seit einiger Zeit habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis zu ihm. Nicht dass ihr mich falsch versteht. Ich liebe mein Fahrrad schon sehr. Es fährt sich toll, ist dank seines Alurahmens federleicht, hat einen saubequemen Sattel und bringt mich im ersten von 27 Gängen fast jeden Hügel hinauf. ABER… *seufz* Und jetzt kommt das große ABER! … Es ist NICHT GRÜN! *heul*

Als ich es kaufte, war mir die Farbe schnurzpiepegal. Dieses eine Fahrrad, das sich fährt wie Butter und perfekt zu meiner Körperhaltung passt, sollte es sein. Ich wollte nicht den halben Sommer lang auf die Lieferung eines farbenfroheren Exemplars warten. Nun ist aber vor drei Monaten mein grünes Blogbaby auf die Welt gekommen, und seitdem haftet diesem Superfahrrad der Makel an, dass es nicht die richtige Farbe hat.

Was soll ich da bloß machen?… Ich mag mich nicht damit abfinden und habe deshalb beschlossen, mein silbergraues Fiets in ein froschgrünes zu verwandeln. Weil Küssen leider nicht den erwünschten Effekt brachte, habe ich die Häkelnadel herausgeholt und angefangen, ein grünes Gewand im Donauwellen-Muster zu häkeln. Leider bin ich vermutlich die langsamste Häklerin der Welt… Wenn ihr im Guinessbuch der Rekorde unter dieser Rubrik nachschaut, findet ihr garantiert ein Foto von mir. *lach* Ist mir unbegreiflich, wie die liebe Contadina diese fantastische Decke in weniger als 5 Jahren zu Ende häkeln konnte.

Nun ja, es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis mein Fiets halbwegs grün aussieht. Ob das Bekleben mit Masking Tape vielleicht die bessere Idee wäre? Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen mit Umlackieren?… Ich bin für jeden Tipp dankbar. Mal schauen, ob ich bei den Kreativen des Creadienstags Anregungen finde.  

~~~
Nachtrag: Zwei Wochen weg und schon ist mir entfallen, dass es ja auch noch die HäkelLiebe gibt. Da wandert mein kleines Donauwellen-Fahrrad-Jäckchen nun auch noch hin.

Pimp my Glücks-Spanngummi

Es gibt Glücksbringer, die trägt man an einer Kette um den Hals. Hufeisen über der Tür sollen Glück bringen genau wie vierblättrige Kleeblätter und Stoffhasen auf dem Autositz. Es soll ja sogar Leute geben, die nie im Leben ohne ihre Glücksunterhose in eine Prüfung gehen würden. Was es nicht alles gibt! *lach* Tja, und ich? Ich habe einen Glücks-Spanngummi.

Diesen zu finden war ein riesengroßer, glücklicher Zufall. Er lag einfach so in Südholland auf der Straße, als wir nichts auf der Welt dringender benötigten als einen Spanngummi. Im Frühjahr war das. Die Wasservorräte an Bord unseres Hausbootes wurden langsam knapp, und wir radelten deshalb mit unseren Leihfahrrädern zum nächsten Supermarkt. Schaut euch mal diese fürchterlichen Mini-Räder an! Wie soll man denn damit einen Sixpack 1,5-Liter-Flaschen transportieren?

Die Mannschaft hatte Durst, und so entschieden wir spontan, den halben Wasserkasten an den Lenker zu hängen. Eine ziemlich wacklige und auch gefährliche Angelegenheit! „Mann, wir bräuchten jetzt einen Spanngummi, dann könnten wir die Wasserflaschen auf dem Gepäckträger festschnallen“, konnte ich gerade noch so zu Ende denken, als mitten auf der Straße ein gelber Spanngummi lag.

Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und mir gleich hinterher noch 1000 Euro gewünscht, aber auf die warte ich immer noch. *lach* Na ja, man kann’s ja mal versuchen… Zur Verschönerung habe ich diesen fabelhaften Glücks-Spanngummi jetzt mit festen Maschen aus grüner und blauer Wolle umhäkelt. Wenn andere Leute Computer- und Lampenkabel umhäkeln, kann ich das auch mit meinem Spanngummi machen, dachte ich mir. Er befindet sich jetzt stets in der Seitentasche meines Fahrrads und wartet auf seinen nächsten Einsatz. Den aktuellen Einsatz hat mein Glücks-Spanngummi heute erst mal beim Creadienstag

Verlinkt auch bei Like-2-bike.